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Keine Impfung bei Kinder und Jugend

04.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Veronika Schneider, Nürtingen. Zum Artikel „EU-Behörde gibt grünes Licht für Impfstoff für Kinder“ vom 29. Mai. Im Frühjahr/Sommer 2020 hieß es, es sei verantwortungslos, wenn unsere Kinder dazu beitragen müssten, die Herdenimmunität schneller zu erreichen, indem man bei ihnen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus in Kauf nehme. Auch damals bereits im Wissen, dass Kinder/Jugendliche/junge Erwachsene (KJE) in der Regel keine oder nur milde Symptome entwickeln würden und nicht zu den Risikogruppen zählen. Nun aber soll genau dies durch eine Impfung erfolgen, die für die KJE ein weitaus höheres gesundheitliches Risiko bergen kann.

Seit 30 Jahren wird an der Entwicklung von mRNA-Impfstoffen gearbeitet, ohne dass es bisher je zu einer Zulassung und Anwendung am Menschen kam. Die nun im Schnellverfahren zugelassenen Impfstoffe sind nur für ein Jahr bedingt zugelassen. Dies bedeutet, dass nach dieser Zulassung von den Impfstoffherstellern noch mehrere Auflagen abgearbeitet werden müssen. Zwei Beispiele: So sollten die Impfstoffhersteller „zusätzliche Daten bereitstellen, um die Charakterisierung des Wirkstoffs und des Endprodukts zu vervollständigen“ (Frist: Juli 2021). Sie sollten auch „einen endgültigen klinischen Studienbericht für die randomisierte, placebokontrollierte, beobachterblinde Studie C4591001 vorlegen, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffes zu bestätigen“ (Frist: Dezember 2023!)

Ohne auf die Ergebnisse dieser Studien zu warten, ohne Kenntnisse über die Langzeitwirkungen wie mögliche Impfschäden sowie auf der Basis eines geringen Umfangs an Probanden (etwas mehr als 1000 Kinder) und eines sehr kurzen Beobachtungszeitraums möchte man nun den KJE, die am Anfang ihres Lebens stehen, diesen Stoff verabreichen. Das kann es nicht sein! Zudem ist darauf hinzuweisen, dass der Europarat in seiner Resolution 2361 (27. Januar 2021) aufführt, dass die Impfung nicht verpflichtend sein darf und auch niemand deswegen diskriminiert werden darf, weil er nicht geimpft ist. Der im Raum stehende Gedanke, eine Impfung als Voraussetzung für den Schulbesuch vorzusehen, steht dem entgegen und ist auch grundsätzlich abzulehnen.

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