Leserbriefe

Jetzt herrscht die Ruhe vor dem Sturm

29.01.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Joachim Braun, NT-Oberensingen. Zum Leserbrief „Deutschland und der Migrationspakt“ vom 18. Januar. Auch wenn Wirtschaftsvertreter vor Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften warnen. Experten halten den Fachkräftemangel allerdings für ein Alibi. Ein Zuwanderungsgesetz sei nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich. Auch eine ganze Reihe von Experten hält die Warnungen für übertrieben – und einen flächendeckenden, branchenübergreifenden Fachkräftemangel in Deutschland für ein Märchen.

Und wenn dann der hysterische Diesel-Wahn der Linken und Grünen sich durchsetzt, dann werden wir quer durch Deutschland ein Aufheulen hören. Denn das schlägt durch bis in die kleinsten Unternehmen. Ein E-Auto benötigt sehr viel weniger Bauteile als ein Auto mit Verbrennungsmotor und ist auch umweltbelastender. Bedeutet im Umkehrschluss, dass die Arbeitlosenzahlen rapide nach oben schnellen werden. Mit der Digitalisierung, und wenn man den Äußerungen von Joe Kaeser (Siemens) oder Philosoph Richard David Precht folgen möchte, herrscht jetzt nur die Ruhe vor dem Sturm. Schon bald wird praktisch die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung durch Roboter und künstliche Intelligenz ersetzt werden können.

Der verstorbene ehemalige Vorsitzende der IGM Esslingen sagte schon vor Jahren, wenn die Entwicklung so weitergeht, können wir in naher Zukunft am Neckar Sand aufschütten und im Sommer Melonen verkaufen.

Leserbriefe

Den Geschädigten Kraft wünschen

Erhard Springer, Wendlingen. Zum Artikel „Er sagte, ich solle keine Angst haben“ vom 12. April. Danke Matthäus Klemke und der Nürtinger Zeitung für die Veröffentlichung der schockierenden Geschichte zu einem weiteren mutmaßlichen Missbrauchsskandal sowie dessen zeitverzögerter Verfolgung durch…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe