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Leserbriefe

Jammern auf sehr hohem Niveau

28.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Edmund Schraut, NT-Raidwangen. Zum Artikel „Daimler-Beschäftigte klagen gegen Job-Plattform“ vom 23. April. Mit einer Mischung aus leichtem Anflug von Irritation und erstauntem Kopfschütteln las ich den Exklusiv-Bericht. Mein Blick schweifte danach auf das Datum in der Kopfzeile, aber nein, es war tatsächlich nicht der 1. April!

Monierende Führungskräfte eines namhaften Automobilherstellers hatten es tatsächlich mit ihren „Luxusproblemen“ auf die Titelseite geschafft. Ironie pur – aber ja! Ich bin gespannt, wie dieser Artikel von Arbeitnehmern aufgefasst wird, die aufgrund der Corona-Krise ihren Arbeitsplatz gänzlich verloren, ohne eine Alternative im Unternehmen offeriert bekommen zu haben. Oder diejenigen, die von Umsatz-Boni, Corona-Prämien, Dienstwagen, Dividenden (trotz Kurzarbeit), Homeoffice-Regelungen, üppigem Gehalt und all den anderen schönen Dingen, auf die ein Daimler-Mitarbeiter mit E3-Status Anspruch hat, nur träumen können!

Also für mich ist hier jeder Sinn für Realität verloren gegangen, beziehungsweise hier hat Klagen auf hohem Niveau ein neues Level erreicht. Aber ich bin mir sicher, dass diese bedauernswerten Mandanten aus reiner Barmherzigkeit und ohne jeglichen Eigennutz vor Gericht vertreten werden, damit das Recht triumphiert und die armen Führungskräfte keine Powerpoint-Präsentationen mehr selbstständig erstellen müssen. Heul doch Puschelhäschen – heul doch!

Leserbriefe

Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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