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Inklusion – wie lange tolerierbar?

10.12.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eva Reineke, Oberboihingen, und weitere Eltern der Klasse 4b der Kirchrainschule Oberboihingen. Zum Artikel „Es knirscht im Gebälk“ vom 26. November. Inklusion in der Schule ist immer wieder ein aktuelles Thema. Und immer steht das Wohl des betroffenen Kindes im Vordergrund. Wirklich immer?

Leider ist es oft so, dass sich die Eltern des Inklusionskindes durch ihr hartnäckiges und ausdauerndes Stören, Fordern und Nörgeln ins Abseits und die Isolation drängen. Wir, die Eltern der Klasse 4b der Kirchrainschule Oberboihingen, müssen dieses Theater seit nunmehr fast zwei Schuljahren mitmachen. Seit nunmehr fast zwei Schuljahren wünschen wir uns eine konstante Lehrersituation, einen ungestörten Unterricht und auch eine Inklusion, die friedlich abläuft. Von vielen Seiten wird bezüglich der Inklusion bereits ein Ende der Grundschulzeit herbeigesehnt.

Aber wie geht es danach weiter? Was, wenn uns das Inklusionskind beziehungsweise die Eltern an der weiterführenden Schule begleiten? Was, wenn wir Eltern des anderen Kindes weiterhin von sämtlichen Schulinstanzen im Stich gelassen werden im Kampf für ein ruhiges Schulleben? Dann lieber eine Schulzeit ohne Inklusion . . . zum Wohle der restlichen Kinder.

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