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Im Interesse der Mensa an einem Strang ziehen

10.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Margret Löhr, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Eine erzwungene Konkurrenzsituation“ vom 6. November. Eigentlich schön zu hören, dass als Argument für einen Schulstandort eine Mensa genannt wird, an der täglich frisch zubereitetes Essen zu sozialverträglichen Preisen (aufgrund eines starken ehrenamtlichen Engagements von Eltern) angeboten wird. Nur: dass eben diese Mensa an der absoluten Kapazitätsgrenze ihrer Auslastung von Montag bis Donnerstag den Schülern des Schulzentrums Neckartenzlingen dieses Angebot bieten kann. Eine Erweiterung ist bedingt durch die Einführung der Ganztagsschule und vermehrten Nachmittagsunterricht dringend notwendig. Erste Schritte unter Einbeziehung der Schüler entsendenden Nachbargemeinden wurden im Mai 2009 in zwei aufeinanderfolgenden Workshops begonnen. Die gemeinsam entwickelten Planungs-Ergebnisse wurden im zweiten Workshop präsentiert und diskutiert. Auch wenn die Kassen leer sind und Gelder knapp, sollten prozessorientiert mit allen Beteiligten und der weiteren Einbeziehung der Schüler entsendenden Gemeinden Lösungen angestrebt werden, um die Mensa-Erweiterung voranzutreiben.

Nur durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten kann das angestrebte Ziel erreicht werden: eine hochwertige Schulverpflegung als Qualitätsmerkmal vom Schulzentrum Neckartenzlingen zu erhalten, die einen Gewinn für jeden Einzelnen, für die Schule als Ort des Lehrens, Lernens und Lebens und letztendlich für die Gesellschaft darstellt. Denn: bürgerschaftliches Engagement in der Form, in der es vom Mensatreff Neckartenzlingen vorbildlich und richtungsweisend für andere Schulmensen erbracht wird, verdient weiterhin Ermutigung, Anerkennung und Unterstützung!

Leserbriefe

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