Leserbriefe

Ich tue sehr viel für die Umwelt

09.05.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Hiemer, Neckartailfingen. Zu den Leserbriefen „Fakten lassen sich recherchieren“, „Es war keine heimliche Reise“ und „Hasspropaganda und fehlende Begründung“ vom 4. Mai. Die Leserbriefe strotzen wieder vor den üblichen linken Reflexen. Zu meiner „grünen“ Gesinnung: Ich fahre im Jahr 11 000 Kilometer Rad, aber nur 4000 mit dem Pkw. Ich meide sowohl „Kerosin-Spaßreisen“ als auch Schweröldampferfahrten und werfe nicht mal die Verpackung eines Riegels während des Radfahrens weg. Dazu habe ich an etlichen Gemarkungsreinigungen teilgenommen. Deshalb lasse ich mir in Sachen Umweltschutz von dem mir unbekannten Herrn Rall keine demagogischen Äußerungen vorwerfen.

Man muss nicht grünen Eidechsenumsiedlern und ihrer verirrten Gesinnung angehören, um ein gesundes Umweltbewusstsein zu besitzen. Wie sagt doch Gert Dudenhöffer alias Heinz Becker: „Eines Tages laufen die Grünen aufgeregt mit Taschenlampen um die Atommeiler und suchen den Lichtschalter“. Es geht mir, und mit Sicherheit auch Herrn Hummel, um linksideologische Grüne, die Deutschland in der jetzigen Form hassen und im Sinne der Alt-68er umkrempeln wollen. Deshalb sind die Habecks, Baerbocks und Roths weiterhin so lange als linksradikal zu bezeichnen, bis sie ihr Treiben ändern und unsereins nicht mehr als rechtsradikal denunziert wird.

Antifa ist die Abkürzung für antifaschistisch, jedoch kaum gleichzusetzen mit höchst demokratisch. Oder gehören Sachbeschädigungen und lebensgefährliche Angriffe dieses Lagers auf Polizisten zur Demokratie? „Zum Glück“ gibt es aber noch andere Probleme. Das Bundesverfassungsgericht hat die Regierung angehalten, die Grundsteuer zu reformieren. Keine Rede ist aber davon, mit der Abgabe die Haus- und Grundbesitzer noch heftiger abzukassieren. Es wird von einer bis zu vervierfachten Erhöhung gesprochen. Deutschland ist neben Belgien eh schon das Land mit der höchsten Steuerbelastung und die Menschen arbeiten erst ab Mitte Juli in die eigene Tasche, weil die Gelder für Flughäfen, Philharmonien oder Asylantenheime gebraucht werden. Die Bayern wollen wieder eigene löbliche Wege gehen und ihre Bevölkerung vor Finanzminister Scholz schützen. Das könnten auch unsere Kommunen durch eventuelles Senken der Hebesätze tun. Das Verhalten der betroffenen Bürger an der Urne bei den anstehenden Kommunalwahlen wird sich vermutlich auch an den Willenserklärungen der Bürgermeister und Gemeinderatskandidaten zu diesem Thema orientieren.

Leserbriefe

Wasen-Pläne noch mal genau überdenken

Anke Gottschling, Nürtingen. Zum Artikel „OB legt sich für die Wasen-Pläne ins Zeug“ vom 28. November. Ich und meine zwei Kinder wohnen sehr gerne in Nürtingen am Neckar. Mit Erschrecken habe ich kurz vor der Sitzung am 26. November im Rathaus und dann auch dort von den Plänen für den Wasen…

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