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Leserbriefe

Hundesteuer und die Verwendung

26.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ulrich Ehler, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Artikel „Hundekot: ein leidiges Thema“ vom 20. Mai und zum Leserbrief „Wo kann man die Tüte mit Kot entsorgen?“ vom 21. Mai. Wenn ich mit meinem Hund, ohne ihm vorher entsprechenden Auslauf zu geben, in die Stadt gehe, ist ja das Problem schon vorprogrammiert und ich muss mich, wenn ich die Gegebenheiten kenne, darauf einstellen, dass ich das Tütchen mit den Hinterlassenschaften entsprechend entsorgen kann.

Auch die weiteren Vorschläge in dem Leserbrief, die Grundstücksbesitzer dazu zu animieren, einen „Sch . . .“-Streifen an ihren Grundstücken stehen zu lassen, halte ich für sehr problematisch. Denn auf den Wegen sind schließlich auch Kinder zu Fuß oder mit ihren Fahrzeugen unterwegs, und da ist ein Sturz manchmal unumgänglich, der dann im besagten Streifen enden kann – lecker.

Ich finde, es ist einem Hundebesitzer auch zuzumuten, sein Tütchen mehr als 200 Meter bis zur nächsten Entsorgungsstation zu tragen. Auch den Vorschlag mit Erdlöchern, um die Entsorgung zu gewährleisten, halte ich für nicht durchführbar. Wer sollte dies tun? In den restlichen Ausführungen, die den sonstigen Abfall auf den Wegen betreffen, stimme ich der Schreiberin natürlich voll zu. Dies verursacht mit Sicherheit Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen, und für diese Aufwendungen wird keine „Müllsteuer“ erhoben.

Dem Bericht stimme ich in allen Teilen voll zu. Nur eines ist mir allerdings bitter aufgestoßen: der Satz des Leiters des Grünflächenamtes, dass die Entsorgungskosten von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Dies halte ich für eine negative Stimmungsmache gegen die Hundehalter. Es würde mich interessieren, wie viel Prozent von der Hundesteuer, die ja nicht gerade gering ist, für die oben genannten Entsorgungskosten aufgewendet werden. Ich weiß zwar, dass die Hundesteuer nicht zweckgebunden ist, aber ein gewisser Anteil müsste meiner Meinung nach schon für solche Aufgaben verwendet werden. Zumal in den vergangenen Jahrzehnten in Sachen Hundekotentsorgung gar nichts gemacht wurde.

Erst seit etwa fünf Jahren hat sich auf diesem Gebiet etwas getan. Eine Offenlegung der Einnahmen und Ausgaben wäre hier wünschenswert. Interessant wäre doch, wie viel Prozent tatsächlich für die Entsorgung und Aufstellung der Dogstations aufgewendet wird.

Leserbriefe

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