Leserbriefe

Herr Kurz „vermittelt“ Desinformationen

11.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rainer Grünenwald, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Kurz und die Meinung anderer“ vom 6. November. Als interessierter Beobachter um die Diskussionen bei S 21 habe ich am Dienstag die Veranstaltung der S 21-Befürworter in der Kreuzkirche besucht.

Was dabei allerdings – vor allem vom „Front-Mann“ der Nürtinger Initiative, Sebastian Kurz – an eindeutigen Fehl- und Desinformationen „vermittelt“ wurde, hat mich gewaltig geärgert. Als er auf das Thema „30. September 2010“ – den unrühmlichen Polizeieinsatz im Schlossgarten – kam, wo Hunderte von Demonstranten teilweise schwer verletzt worden sind, war sich Herr Kurz nicht zu schade, den Verletzten eine Mitschuld an ihrem Schicksal zu attestieren.

Da war für mich das Maß des Erträglichen voll und der Beweis erbracht, dass Herr Kurz nichts weiter als ein sehr schlecht informierter (und informierender), kleingeistiger Agitator in Mini-Format ist. Dazu passt auch die aktuelle Meldung ins Bild, dass sich Herr Kurz anmaßt, gedankliches Eigentum eines CDU-Mitglieds als sein eigenes auszugeben (ohne dessen Einverständnis!), indem er dessen Pressemitteilung als Leserbrief unter seinem Namen in der Nürtinger Zeitung veröffentlicht.

Auch haben mir die (sehr klatschfreudigen) Reaktionen des Publikums gezeigt, dass es – in weiten Teilen – ziemlich einseitig und ungenügend informiert zu sein scheint. Ich möchte jedem anraten, sich nicht von dieser Art parteiischer und kritikloser Darstellung vereinnahmen zu lassen und sich auch anderweitig zu informieren! Dies kann man ganz einfach bei den derzeit laufenden Schlichtungen in Stuttgart am Fernseher, in der Presse und – wenn man mutig genug dazu ist – sogar vielleicht mal auf einer Montagsdemonstration in Stuttgart tun.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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