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Hauruck-Aktionen schaden den Bäumen

02.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Bauknecht, NT-Raidwangen. Frevel an Obstbäumen: In letzter Zeit muss ich beobachten, dass an den Obstbäumen nicht mehr geschnitten wird, sondern es kommt der Hochentaster oder die Motorsäge zum Einsatz. Unsere Großväter und Väter haben die Obstbäume gesetzt und in mühsamer Handarbeit mit der Rebschere und Baumsäge erzogen und gepflegt. Jetzt kommt die nächste Generation und ruiniert, was über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Bäume, die noch erhaltenswert sind, werden mit dem Hochentaster oder der Motorsäge zurechtgestutzt. Es werden ganze Hauptastpartien einfach herausgesägt. Die Bäume stehen da wie Ruinen.

Sind hier Menschen am Werk, die absolut kein Gefühl für die Natur haben? Was mich aber noch mehr ärgert, ist, dass diese Vorgehensweise von autorisierten Personen unterstützt wird. Für manche wäre es besser, wenn sie wie früher mit der Handsäge arbeiten würden und im Schweiße ihres Angesichts darüber nachdenken würden, was die ältere Generation aufgebaut hat. Denn mit solchen Hauruck-Aktionen kann das Streuobstparadies nicht erhalten werden. Denn Bäume mit so einem starken Rückschnitt leben meist nicht mehr lange.

Neue Bäume nachsetzen und pflegen ist bei der heutigen Generation nicht mehr drin, denn das ist ja nur mit Arbeit verbunden. Denn Apfelsaft bekommt man ja im Großmarkt, warum soll ich dann noch Äpfel auflesen? Unsere alten Baumwarte würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sehen könnten, wie hier mit den Bäumen umgegangen wird.

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