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Gepflogenheiten und Gesetze sind Maßstab

19.02.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Uwe Schulze, NT-Zizishausen. Zum Artikel „Akut gefährdet – Personenschutz für 36 Bundespolitiker“ vom 6. Februar. Unsere Politiker haben Angst und fordern besseren Schutz. Würde man erkennen, was gerade los ist auf unseren Bahnhöfen, in den Fußgängerzonen oder abends in der Stadt, hätte man einen Einblick in unsere Sorgen und Ängste.

Kriminelle „Gäste“ werden vom Gesetz verschont, weil sie es aus deren Heimat ja so gewohnt sind, sich jedes Mädchen und jede Frau zu „nehmen“, wie es einem gerade in den Sinn kommt. Menschen, die unsere Hilfe brauchen, sehen in meinen Augen anders aus. Jeder, der in unser Land kommt, hat sich unseren Gepflogenheiten anzupassen und unsere Gesetze zu beachten. Nicht andersherum! Punkt!

Ein weiteres ärgerliches Thema: Unsere Steuereinnahmen werden großzügig an alle Möglichen verteilt. Aber an den eigenen Leuten und Institutionen wird auf Teufel komm raus gespart. Marodes Schulsystem, defekte Bundeswehr, katastrophale Straßen, Turnhallen und Schwimmbäder verfallen und Pflegeberufe sind an der Mindestlohngrenze. Bei einer funktionierenden Regierung würde es keine Tafeln, Vesperkirchen und keine Altersarmut geben. Jeder hätte genug Geld, um sich ordentlich zu ernähren und auszustatten.

Das andere Thema ist die Missachtung des Grundgesetzes: „Jeder ist vor dem Gesetz gleich.“ Selber wird von unserer Führungsriege kein einziger Cent in die Rentenkasse eingezahlt, aber man bedient sich unverschämt aus unserem Topf. Wir zahlen kräftig ein und bekommen 48 Prozent Rente, aber selber gönnt man sich eine Pension von 71,75 Prozent und hat nichts dazu beigetragen! (In Österreich zahlt jeder in die Rentenkasse!) Rente ab 70, und das entscheiden Leute, die hinter ihrem Schreibtisch sitzen! Personen, die bei Wind und Wetter auf den Baustellen schuften, oder im Hochsommer die Autobahnen teeren, das ist wohl egal?

Es reicht langsam! Ich blicke ein bisschen neidisch auf Frankreich. Da gehen wenigstens die Gelbwesten friedlich auf die Straße und legen mal kurzerhand alles lahm, bis die Regierung mit sich reden lässt und Kompromisse anbietet. Auch hier wird es mal Zeit dafür. Hört endlich auf unsere Sorgen und Ängste, re(a)giert drauf!

Leserbriefe

Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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