Leserbriefe

Genehmigung im Hauruck-Verfahren

09.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emilie Kreckwitz, Beuren. Zum Artikel „Obdachlosenunterkunft am Stadtrand“ vom 2. Dezember. Obdachlose an den Stadtrand. Nach dem Bericht aus der Sitzung des Nürtinger Gemeinderats hatten die wenigsten Stadträte „ein gutes Gefühl“, dem geplanten Bauprojekt zuzustimmen. Hier kann man nur sagen, dass jeder Stadtrat die Möglichkeit, hat sein Veto einzulegen, um ein solch unsinniges Vorhaben zu stoppen.

Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben – gleichgültig welcher Nationalität –, dann auch noch am Stadtrand anzusiedeln, ist das Integration? Laut Bericht sind auch Familienwohnungen geplant und die Kinder dieser Familien sollten auch eine Schule oder einen Kindergarten gefahrlos erreichen können! Und wenn man sich fragt, wie so ein Bauvorhaben genehmigt werden kann: am 4. Mai 2017 wurde ein neuer Paragraf geschaffen, also vor zweieinhalb Jahren, der dies ermöglicht. Nun lief diese Sonderregelung Ende des Jahres aus. Oh Schreck: jetzt musste die Sache im Hauruck-Verfahren erledigt werden, zum Nachteil der zukünftigen Bewohner.

Leserbriefe

Nürtingen und das Hölderlin-Haus

Ingrid Dolde, Großbettlingen. Zum Artikel „Ein eigenes Haus für Hölderlin“ vom 14. Januar. Nun ist man beim Hölderlinhaus praktisch wieder da, wo man vor mehr als zehn Jahren schon einmal war. Von wegen Sanierung. Die jetzt beschlossenen Pläne bedeuten nichts anderes als einen Abriss in weiten…

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