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Genau auf die Kosten achten

15.08.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Raschke, Bempflingen. Zum Artikel „Hitzige Debatte um neues Baugebiet“ vom 16. Juli. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Bürger von Bempflingen und der Gemeinderat unserer Gemeinde noch einmal intensiv mit diesem Vorhaben, diesem Bebauungsplan auseinandersetzen! Schon bei den Ausführungen durch den Planer Manfred Mezger, wurde „indirekt und doch deutlich“ mitgeteilt, dass wir ein erhebliches Problem mit dem Oberflächenwasser, welches abzuführen ist, bekommen werden. So soll ein offener Kanal das Wasser sammeln und einem Retentionsbecken zuleiten. Es sollen kostenintensive Flachdächer mit intensiver Dachbegrünung entstehen, sodass auch hier das Oberflächenwasser zurückgehalten werden kann!

Das baugrundbiologische Gutachten weist in seinen Ausführungen immer wieder darauf hin, dass das Gebiet Obere Au II aufgrund des Grundwasserspiegels und den damit verbundenen Gefahren, auch für die bereits bestehenden Häuser, nicht ideal ist. Es wird zwar nicht deutlich geschrieben, aber man kann es herauslesen.

Bedenken Sie bitte auch, dass das gesamte Abwasser durch das ganze Dorf geleitet werden muss. Ist unser Abwassernetz hierfür ausgelegt? Die Gemeinderäte haben sich auf die Fahne geschrieben, kostengünstigen Wohnraum zu schaffen und das für die gesamte Bevölkerungsschicht! Wie soll das gehen? Bereits die Maßnahmen für die Erschließung wird die Kosten in die Höhe treiben. Herr Mezger hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jeder Bauinteressent ein Gutachten für seinen erworbenen Bauplatz erstellen sollte, eigentlich muss. Hintergrund ist die Grundwassersituation, die eine Weiße Wanne erfordert, das heißt es muss ein wasserundurchlässiger Keller gebaut werden. Kosten Gutachten plus Kosten WU-Keller gleich kostengünstig?! Es bleibt nur zu hoffen . . .

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Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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