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Gedanken zum Gipfel in Hamburg

28.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Gabriel greift Merkel nach Krawallen an“ vom 12. Juli. Dass der Gipfel nicht ohne Probleme ablaufen würde, hatte man einkalkuliert und ein riesiges Polizeiaufgebot bereitgestellt. Den Aufrufen zur Demonstration von Grünen und Linken folgten nicht nur friedliche Demonstrierer, sondern auch eine Menge Pöbel, die gut auf Gewalttätigkeiten und Zerstörung vorbereitet waren. Dass diese Herrschaften, die zur Demo aufgerufen hatten, jetzt die Schuld an der Zerstörung und der Eskalation den Veranstaltern des Gipfels zuschiebt, ist eine ganz linke Tour, die man als Wahlkampfgetöse sehen muss.

Auch was Herr Gabriel jetzt so von sich gibt, kann man nur in die Rubrik „widerlich“ einordnen. Mit dem Verlust seiner Pfunde hat er wohl einiges andere auch verloren. Dieser Gipfel war so wichtig, um mit den neuen Präsidenten Trump und Macron ins Gespräch zu kommen. Obwohl man sich mehr erhofft hatte, es ist ein Anfang gemacht. Der Dialog mit Putin darf jetzt nicht mehr abreißen. Leider ist mit Erdogan nicht zu reden, der stellt sich selbst ins Abseits.

Verstanden habe ich überhaupt nicht, warum man gegen diesen Gipfel oder auch gegen den G8-Gipfel demonstriert. Nur im Dialog wird man sich einig. Das gilt insbesondere für den G8-Gipfel, Europa kann nur als Einheit erhalten werden, wenn alle Mitgliedstaaten an Bord bleiben und gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur gemeinsam ist man stark.

Die Chaoten und hauptsächlich jungen Demonstrierer haben nicht begriffen, dass es auch um ihre Zukunft geht. Was wollen diese Leute eigentlich? Da hatte eine junge Frau ein Schild getragen mit der Aufschrift „Niemand hat das Recht zu gehorchen“ – was damit gemeint war, habe ich nicht verstanden. Eine andere meinte zu einer Reporterin, sie wolle Spaß haben und tanzen. Das, was in Hamburg, einer der schönsten Städte in Deutschland, abgegangen ist, hat die ganze Welt gesehen, dafür sollte man sich schämen. Jetzt wird natürlich von den oppositionellen Parteien nach noch mehr Polizei geschrien, damit sind wir auf dem besten Weg, zum Polizeistaat zu werden.

Leserbriefe

Demonstranten ohne Maske geht gar nicht

Jürgen Schwinghammer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration ohne Masken in der City“ vom 20. Oktober. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Wenn aber in Stuttgart 300 Demonstranten gegen die Maskenpflicht ohne Maske und Abstand demonstrieren und dabei von der Polizei „eskortiert“ werden,…

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