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Funkwellen machen die Menschen krank

16.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Margarete Sprenger, Nürtingen. Die Versicherer sind besorgt um die Zunahme der Fettleibigkeit in der Bevölkerung. Wer, so frage ich mich, hat ein Interesse an einer Zunahme von Krankheit? Solange zahlreiche mächtige Wirtschaftszweige vom „Wachstum von Krankheit“ profitieren, besteht kein Interesse an der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Auch Regierungen und Politiker haben aus Angst vor Schadensersatzansprüchen bei bestimmten Themen „Scheuklappen“.

Sorge in Taten umgesetzt, sieht konkret so aus: Bei BMW wurde aufgrund eigener Forschungserkenntnisse an allen Arbeitsplätzen weltweit der Grenzwert für Schnurlostelefone um das 10 000-Fache gesenkt. Die Stadt Frankfurt und Bayern lehnten wegen möglicher Gesundheitsrisiken WLAN an Schulen ab. Belgien hat aufgrund von besorgniserregenden Ergebnissen einer Studie vor einigen Tagen beschlossen, den Grenzwert für Handy-Funkmasten auf drei Volt pro Meter zu reduzieren. Bei uns in Deutschland ist der Wert bei 41 Volt.

Es ist längst bekannt, dass die Blut-Hirn-Schranke durch Funkwellen (Mobilfunk, Mikrowellen, DECT, UMTS, WLAN, TETRA, EDGE, GRPS, WIMAX . . .) geöffnet wird und Umweltgifte sich nun außer im Gewebe und in den Organen auch im Gehirn einlagern können.

Leserbriefe

Russland und der Westen

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Erweiterung der Nato war nicht vorgesehen“ vom 14. November. Harmoniesoße über einen Wortbruch zu gießen macht ihn nicht besser. Absprachen und Versprechen haben durchaus in der Politik ihre Bedeutung. Da helfen auch keine Wortklaubereien. Wie…

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