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Leserbriefe

Friedensvermittlung

13.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thomas Mitsch, Wernau. Zum Artikel „Merkel macht Druck auf Moskau“ vom 11. August. Mit allen diplomatischen Mitteln muss jetzt verhindert werden, dass der Südkaukasus zu einem mörderischen Schlachtfeld wird und in Krieg und Zerstörung versinkt. Die Bundesregierung muss darauf drängen, dass dafür die Mechanismen der OSZE zum Tragen kommen. Wenn die kriegerischen Kampfhandlungen nicht umgehend von allen Seiten eingestellt werden, droht der Konflikt um Unabhängigkeit auch die abtrünnige Republik Abchasien zu ergreifen.

Neben der Uno müssen jetzt auch die Staaten der Nato ihren politischen Beitrag leisten. Man sollte sich allerdings daran erinnern: Wer den Albanern im Kosovo völkerrechtswidrig das Recht auf Lostrennung zubilligt, kann den Osseten und Abchasen nicht erklären, weshalb sie dasselbe nicht haben sollen. Es war vorauszusehen, dass die Anerkennung der Abtrennung des Kosovo andere Unabhängigkeitsbestrebungen ermuntern wird, ihre Ziele ebenfalls ohne Rücksicht auf das internationale Recht zu verfolgen.

Umso größer ist die Verpflichtung der Nato-Staaten jetzt, die streitenden Parteien aus diesem Krieg herauszuholen und an den Verhandlungstisch zurückzuführen. Die Expansionsbestrebungen der Nato haben bisherige Bemühungen um eine friedliche Konfliktlösung im Kaukasus eher konterkariert. Die Nato sollte die Einbeziehung von Georgien ad acta legen und ihre Einkreisungsstrategie gegenüber Russland einmotten. Ein partnerschaftliches Verhältnis sieht anders aus.

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Die Veranstaltung aus Querdenker-Sicht

Eva Böttigheimer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration auf dem Schillerplatz mit wenig Zulauf“ vom 9. April. Schon seit dem 11. Februar findet alle 14 Tage eine Veranstaltung der Querdenker auf dem Schillerplatz statt. Jetzt nach der umstrittenen Veranstaltung in Stuttgart und der Frage, ob diese…

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