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Frickenhausen und die Asylbewerber

20.12.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Jansen, Frickenhausen. Zum Artikel „Kein Weihnachtsbaum“ vom 13. Dezember. Eigentlich lese ich den Lokalteil dieser Zeitung sehr gerne – und vor allem die Berichterstattung zur Gemeinderatssitzung. Diesmal muss man leider sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Denn das wirklich interessante Thema „Asylbewerber und Erweiterung der Unterkunft“ findet kaum Platz im Bericht. Dies kann ich sagen, da ich in der Gemeinderatssitzung als Zuhörer anwesend war. Dabei hatte sich die Verwaltung in Frickenhausen wirklich Mühe gegeben, um ein paar Fakten und somit Licht in das oft sehr polemisch diskutierte Thema zu bringen.

Interessant ist zum Beispiel, dass wir in der Gemeinde Frickenhausen gerade mal 23 Asylbewerber haben – was einem Bevölkerungsanteil von etwa 0,27 Prozent entspricht. Oder dass die Gemeinde die dezentrale Unterbringung im Grunde nichts kostet, da wir vom Landkreis im Monat fünf Euro pro Quadratmeter erhalten.

Ebenso erwähnenswert wäre, dass sich ab Januar 2014 ein Arbeitskreis mit dem Thema Asylbewerber und Obdachlose befassen wird, da sich nach der Ankunft in der Gemeinde keiner um die Asylbewerber kümmert, weil dies einfach nicht vorgesehen ist. Auch dass der angestrebte Neubau beziehungsweise die Erweiterung der Unterkunft in der Max-Planck-Straße zwar etwa 800 000 Euro kosten könnte, aber nach 40 Jahren aufgrund der Nutzungsentschädigung des Landkreises nichts kostet, wäre von Bedeutung gewesen.

Ebenso von Bedeutung könnten für die Bürger die Äußerungen eines Gemeinderats der CDU-Fraktion sein, der meint, dass 4,5 Quadratmeter für Asylbewerber ein Luxus seien und man hier nicht investieren sollte (jedes Haustier hat mehr Platz). Ich hoffe, in Zukunft wieder in gewohntem Umfang über die Themen informiert zu werden.

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