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Frau Piechotta muss noch viel dazulernen

06.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Köhler, Wendlingen.

Die erste Sitzung des neuen Bundestags war wieder einmal eine „Festsitzung“ unserer Demokratie. In maßvoller Würde vollzog sich im Parlament der Machtwechsel, der sich aus dem Ergebnis der Bundestagswahl ergibt. Wieder einmal zeigte sich der Wert unseres Grundgesetzes. Und wir dürfen uns glücklich schätzen, in einem solchen Land zu leben.

Wolfgang Schäuble hielt als Alterspräsident eine sehr kluge Rede. Vor allem machte er deutlich, dass jede Abgeordnete und jeder Abgeordneter stets das gesamte Volk vertritt. Niemand im Parlament vertrete nur eine Gruppe, der er möglicherweise selbst angehört.

Da muss die frisch gewählte grüne Abgeordnete Dr. Paula Piechotta, immerhin schon 35 Jahre alt und Ärztin an einer Klinik in Leipzig, noch viel lernen. Um zu kennzeichnen, wer geimpft, genesen oder getestet ist, mussten die Abgeordneten des neu gewählten Bundestages schwarz-rot-goldene Bänder am Handgelenk tragen. Frau Piechotta twitterte dazu Folgendes: „Gestern noch als Grüne Jugend gegen zu viel Nationalflaggen argumentiert, jetzt musst du hier das hässlichste Festivalbändchen aller Zeiten tragen.“

Seit den Befreiungskriegen gegen Napoleon und später nach dem Hambacher Fest 1832 wurden die Farben Schwarz-Rot-Gold zum Sinnbild für nationale Einheit und bürgerliche Freiheit und waren während der Revolution 1848/49 nahezu allgegenwärtig. 1949 entschied sich der Parlamentarische Rat bei einer Gegenstimme für Schwarz-Rot-Gold als Farben der Staatsflagge unserer Republik (Artikel 22 Absatz 2 Grundgesetz). Heute sind die Farben Schwarz-Rot-Gold national wie international unumstritten und stehen für ein weltoffenes, vielfach geachtetes Land. Und die große Mehrzahl der Deutschen mag ihr Land und ihre Symbole.

Weiß Frau Piechotta eigentlich, wen sie vertritt und wen sie mit ihrem Tweet verächtlich macht? – Das deutsche Volk!

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