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Leserbriefe

Falschparker in der Fußgängerzone

20.02.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. An einem Samstagmittag in der Nürtinger Innenstadt, Frickenhäuser Straße, war ich Fahrgast des Linienbusses 183 in Richtung Bahnhof. Zwei Pkw-Fahrer hatten ihre Fahrzeuge im Bereich Frickenhäuser Straße/Am Kührain (verkehrsberuhigte Zone) so rücksichtslos falsch geparkt, dass der Fahrer des Busses die Kurve im wahrsten Sinne des Wortes nicht kriegen konnte. Er stieg aus und fotografierte die Falschparker, die Fahrgäste stiegen notgedrungen auch aus und begannen, ihren Weg zum Bahnhof zu Fuß anzutreten.

Plötzlich erschienen zwei Damen, die sich anschickten, eines der falsch geparkten Fahrzeuge zu besteigen. Als sie auf das Falschparken angesprochen wurden, entpuppten sie sich als das Gegenteil von Damen. Sie begannen, frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“, eine so üble Schimpfkanonade, dass mir die Spucke wegblieb. So üble Beleidigungen hatte ich aus dem Mund von Frauen noch nie gehört. Dann stiegen die beiden in ihren VW Golf und fuhren, natürlich nicht angegurtet und auch viel schneller als in diesem Bereich erlaubt, davon.

Dieser Vorgang hat mir und allen umstehenden Personen gezeigt, wie rau die Sitten im Straßenverkehr inzwischen sind und wie groß wohl die Angst vor Maßnahmen des Nürtinger Ordnungsamtes ist. So falsch zu parken und so frech zu werden, dazu gehört schon eine große Portion Dreistigkeit und Unerschrockenheit. Beim Fußmarsch zum Nürtinger Bahnhof konnte ich dann zahlreiche Falschparker vor dem Gebäude der Volksbank und in der Steinenbergstraße (absolutes Halteverbot) beobachten. Keiner hatte einen Strafzettel und weit und breit war kein Ordnungshüter zu sehen . . . 

Leserbriefe

Demonstranten ohne Maske geht gar nicht

Jürgen Schwinghammer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration ohne Masken in der City“ vom 20. Oktober. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Wenn aber in Stuttgart 300 Demonstranten gegen die Maskenpflicht ohne Maske und Abstand demonstrieren und dabei von der Polizei „eskortiert“ werden,…

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