Leserbriefe

Erst genau lesen und dann schreiben

19.11.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Klein, Unterensingen. Zum Leserbrief „Beide hätten besser geschwiegen“ vom 12. November. Wenn Herr Marco Beck die gleichen drei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nennt, die auch ich als Beweis für die wahren Ausstiegskosten angab, dann wundert mich doch sehr, wie er auf das Ergebnis von 1,5 Milliarden Euro als Ausstiegskosten kommt. Offensichtlich hat er diese Gutachten gar nicht gelesen! Dass ich hier etwas „schöngerechnet“ hätte, entspringt alleine seiner bösen Phantasie. Ich bin sicherlich nicht in der Lage, solche Berechnungen anzustellen, da ich kein Wirtschaftsprüfer bin. Jeder Bürger kann – wenn er es wirklich wissen will – diese Gutachten nachlesen und dann die Aussagen von Herrn Beck und meine auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Eine genaue Seitenangabe hatte ich ja im letzten Leserbrief gemacht.

Es werden natürlich von verschiedenen Politikern und Medien im Moment bewusst falsche Dinge unter die Bevölkerung gestreut, um Wählerstimmen zu erhaschen, so schmutzig ist Wahlkampf eben! Ich bin in keiner Partei und habe deshalb auch keinen Nutzen davon. Mir geht es darum, einen funktionierenden Bahnhof zu bekommen, der bezahlbar und auch zukunftsfähig ist! Der Bahn glaube ich kein Wort mehr, denn von dieser Seite wurden wir zu oft enttäuscht! Ständig wird bei den Kosten nachgebessert, und dies kennen wir ja schon von der Eurodebatte. Am Ende wird zusammengezählt und dann muss es der Bürger bezahlen!

Die Werbekampagne der Befürworter besteht aus platten Sprüchen, Hetze und nachgemachtem Werbeslogan des Mediamarktes. „Ich bin doch nicht blöd“ kennt wohl jeder Bürger schon seit Jahren, da kann ich nur sagen, fällt denen nichts Besseres ein? Wo sind denn die guten Argumente geblieben? Ist das alles, was sie noch zu bieten haben? Obwohl es den Befürwortern an Geld aus der Industrie nicht mangelt, kommt hinten nichts Gescheites heraus. Ähnlichkeiten mit dem unterirdischen Bahnhof sind rein zufällig! Deshalb: Ja zum Ausstieg!

Leserbriefe

Mehr als nur Stuttgarter Bahnhof

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Die Grünen und ihr Spitzenkandidat“ vom 5. Oktober. Fast war ich versucht, den Aufruf eines Möbelhauses zu zitieren, nach dem Herr Främke abgeholt werden möchte. Es ist aber kein Bällebad, in dem sich Herr Främke befindet, es handelt sich um einen…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe