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Eine Branche zum Abschuss freigegeben?

11.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martina Veit, Nürtingen. 2. November 2020: Die Gastronomie und andere Branchen werden, damit andere Bereiche offen bleiben können, dem sogenannten „Lockdown Light“ unterworfen. Es wird sozusagen ein „Sonderopfer“ gefordert. Stand heute 10. März: Die Gastronomie und all die anderen Branchen, die seit November 2020 geschlossen sind, dürfen immer noch nicht öffnen.

Das sind die harten Fakten. Trotz durchgehend hervorragender und funktionierender Hygienekonzepte, trotz der Tatsache, dass die Branche(n) erwiesenermaßen keine Pandemietreiber sind, wird uns weiterhin Berufsverbot erteilt. Die Bundesregierung sowohl als auch die Landesregierung Baden-Württemberg setzen sich mit einer unfassbaren Arroganz und Selbstherrlichkeit über alle Argumente hinweg. Wir wurden als Pandemietreiber identifiziert und damit müssen wir wohl leben. Es gibt einen Stufenplan, in dem wir unter ferner liefen erscheinen, mit Parametern, die uns vorgaukeln, dass wir, ich zitiere, frühestens am 22. März die Außengastronomie öffnen dürfen. Und dann auch nur mit Vorab-Termin und aktuellem Negativ- Test. Das macht Sinn in einem Monat mit größtenteils einstelligen Temperaturen morgens und abends. Auch machen Vorab-Termine in den Bereichen Eisdiele und Café Sinn, die von Spontanität leben und das auch so möchten. Undankbarkeit? Wirtschaftlichkeit!

Und wie geht es jetzt weiter? Das weiß nur das Virus allein!

Leserbriefe

Kuckuckseier vom Nürtinger Osterhasen

Egon Eigenthaler, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Galgenbergpark: Kompromiss gefunden“ und zum Kommentar „Rücksicht nehmen“ vom 8. April. Wie, von CDU Stadtrat Kunzmann zur Wahl eröffnet, darf man in Nürtingen jetzt wieder „Klartext“ sprechen. Kein „Schönreden“, kein Vernebeln, und auch kein…

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