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Ein Vesperbrot für arme Schüler

11.05.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Schulen können viel für arme Kinder tun“ vom 30. April. Jedes Kind hat ein Recht auf ein Pausenbrot. Kinder, die Hunger leiden, sollten ein Vesper von der Schule erhalten. Die Lehrer sollten zu armen Familien gehen und mit ihnen über ihre finanzielle Lage reden. Die Kosten des Aufwands müssten der Kirche in Rechnung gestellt werden. Sie ist ja Verfechter der Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Darin kann sie sich üben. Die Kirche hat Billionen Euro. Von den Zinsen, die täglich anfallen, müsste niemand mehr Hungers sterben. Jedes Kind hat ein Recht auf ausreichende Nahrung, wenn es Hunger leidet hat es Schwierigkeiten, den Stoff, der in der Schule angeboten wird, aufzunehmen und zu speichern, die Lebensqualität der Kinder wird schlechter. Deshalb rate ich, den Schülern ein Vesperbrot in der Schule zu richten, damit die Hirnzellen wieder arbeiten können und somit der Weg, eine Lehre zu absolvieren oder ein Studium zu beginnen, gepflastert ist.

Wir klagen immer über den Hunger in der Dritten Welt, warum hungern bei uns in der Ersten Welt unschuldige Kinder? Es müssten Sozialarbeiter in Familien geschickt werden, die beim Ausfüllen der Formulare helfen, das wäre ein kleiner Schritt zur Bekämpfung des Hungers. Die Schule könnte einen Fonds einrichten, wo reiche Familien einen Geldbetrag spenden, damit Kinder armer Familien ein Pausenbrot bekommen. Die Initiative „Mach dich stark“ finde ich gut, damit der weitere Lebensweg gelingt. Kinder sind unsere Zukunft, sie müssen sensibel behandelt werden und ihren Bedürfnissen muss man entgegenkommen und auf sie eingegangen werden. Lasst uns weiterhin unsere Fantasie einsetzen, wie wir Armut bekämpfen können. Ich freue mich, dass die Lehrer aufwachen und sich für das Wohl der Kinder einsetzen.

Leserbriefe

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