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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

31.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heinz Weyhing, Nürtingen. Zum Artikel „Aus der Krise wieder nichts gelernt“ vom 25. Juli. Nun also wissen wir es ganz genau. Es gibt gute und böse Banken. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Herr Neun hätte besser, so wie ja zurzeit üblich, alle Banken in einen Sack gesteckt und dann draufgeschlagen, er hätte sicher immer einen Richtigen getroffen. Seltsam ist auch, dass er alle Prognosen der Vergangenheit für komplett falsch hält, selbst aber munter Prognosen stellt, die zurzeit niemand unterschreiben will, nicht einmal die unverbesserlichsten Optimisten – 2,5 bis 3,0 Prozent Wachstum in 2010. Auch sonst erfahren wir nicht sehr viel Bedeutendes. Wir müssen neue Märkte suchen – tun wir das denn nicht permanent? Man wirft der deutschen Wirtschaft ja vor, dass wir zu viele Märkte gefunden haben (Exportquote zu hoch)! Und wenn wir aus der Krise nichts lernen, so wie Herr Neun glaubt, woher soll dann das Wachstum in 2010 kommen? Sehr wahrscheinlich wird es die Psychologie richten, zumindest zu 50 Prozent. Wer es glaubt, wird selig.

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