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„Drohnen-Gezänk ist Unsinn“

13.06.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Zum Artikel „De Maiziere will nicht gehen, aber alles besser machen“ vom 6. Juni. Das ungeschickte Taktieren des Verteidigungsministers de Maiziere und einiger Militärs sollte nicht darüber hin-wegtäuschen, dass für eine funktionsfähige Bundeswehr modernste Technologien beschafft werden müssen. Wenn es um die Sicherheit unserer Soldaten geht (man kann finanzielle Risiken nicht ausschließen), darf kein Preis zu hoch sein.

Wenn schon etliche Millionen in den Sand gesetzt wurden, sollte das zu keiner Irritation führen. Es sind im Grunde genommen keine eklatanten Summen gegenüber den Milliarden, die Deutschland für ausländische Interessen schon verbaggert hat. Unsere Söhne und Enkel müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen die Heimat die bestmögliche Unterstützung zukommen lässt.

Die Drohne ist das effektivste Aufklärungsgerät der Zukunft und deshalb für die defensiv eingestellte Bundesrepublik unverzichtbar, wenn wir gegen Überraschungen gefeit sein wollen. Außerdem können sie jederzeit ohne Risiko gegenüber bemannten Flugkörpern eingesetzt und zum Gegenschlag nachgerüstet werden.

Das ganze Drohnen-Gezänk ist Unsinn. Es gehört unter die Fittiche der Abwehr und müsste eigentlich unter „geheimer Kommandosache“ geführt werden. Es ist kein Fall für die Weltöffentlichkeit, Trotz Wahlkampf und Argumentation der aufgeblasenen Backen sollte die Sicherheit unseres Lebens die höchste Priorität einnehmen.

Leserbriefe

Unverhohlene Parteibrille

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Leserbrief „Umstiegsfantasien helfen da wenig“ vom 7. Januar. Es ist ja bekannt, dass Missionierende per se alles besser wissen und somit auch immer recht haben (müssen).

Nun ist Maike Pfuderer ja nicht irgendeine Zeitungsleserin, sondern im…

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