Leserbriefe

Diesel kontra E-Mobilität

07.03.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Leserbrief „Grenzwerte und Populismus“ vom 7. Februar. Herr Dr. Speiser hat natürlich völlig recht, indem er die unfundierte, populistische Argumentation der zur grünen Partei gehörenden Frau Pfuderer anprangert. Natürlich haben wir ein Umweltproblem, das global alle betrifft – nur, was eine grüne Partei den Mitmenschen suggeriert, ist einfach geblufft. Es gibt eine unglaubliche Diskussion zwischen Herrn Kretschmann und Herrn Gastel (MdB), wie ein Video im Internet zeigt. Die oben beschriebene Partei ist erst mal gegen alles, was nicht in ihr Schema passt. Feinstaubwerte sind in Stein gemeißelt – komplette Ignoranz von inzwischen circa 45 Fachärzten, die fundierte Zahlen aufweisen. Ich bin beruflich seit circa 15 Jahren im Bereich Abgasnachbehandlung, Batterieantrieb sowie Wasserstoffantriebe involviert. Wenn auch Milliarden in den Zell-/Batterieantrieb investiert werden, gibt es hier von den ganz großen Playern intern Diskussionen. Hierzu mal einige Beispiele. Energiedichte: Mit einem Kilogramm Diesel fahre ich derzeit 20 Kilometer. Mit der derzeit besten LiPi-Batterie (ein Kilogramm Masse) fahre ich genau 800 Meter. Ein Mittelklasse-Fahrzeug braucht derzeit 800 bis 900 Kilogramm an Batteriemasse. Ein Premium- oder SUV-Fahrzeug circa 1300 Kilogramm. Optimal reichen diese Zellen für circa sieben Jahre. Danach ist ein Austausch nötig. Kostenschätzung circa 15 000 bis 18 000 Euro.

Zur Entsorgung gibt es glasklare Aussagen: Diese Zellen, aufgebaut mit Kobalt/Nickel/Mangan, lassen sich nicht recyceln oder entsorgen! Oder nur mit gigantischem Energieaufwand trennen. Jetzt kann jeder selber hochrechnen bei nur fünf Millionen Fahrzeugen à 1000 Kilogramm hochgiftiger Masse. Nahezu alle Zellstoffe sind bereits jetzt als endlich zu bezeichnen und politisch mehr als kritisch (Thema Herkunftsländer). Von der Feststoffzelle sind wir circa fünf Jahre entfernt – welche aber ähnliche Probleme aufweist. Wie sagte Professor Dr. Winter vom Batterieforschungsinstitut: Die perfekte Zelle wird es nie geben beziehungsweise diese wird circa den Faktor 10 hinter der Energiedichte des Diesels und Faktor 30 hinter Wasserstoff stehen. Das zum Populismus und der Volksverdummung der Grünen.

Leserbriefe

Schüler konzentrieren sich aufs Wesentliche

Laura Deigner, Wendlingen. Zum Artikel „Schüler haben Angst um ihre Zukunft“ vom 16. März. So viele junge Menschen wie bisher noch nie gingen am Freitag, 15. März weltweit zu den „Fridays for Future“-Demonstrationen. Die junge Generation beginnt ihr Recht auf eine nicht nur lebenswerte, sondern…

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