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Diese Partei gibt es schon

09.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Egon Eigenthaler, Nürtingen, REP-Stadtrat. Zum Artikel „Konservative sehnen sich nach einer neuen Partei“ vom 26. Juli. Der Chef des Meinungsforschungsinstituts „Emnid“ sagt, eine Partei der christlich geprägten Konservativen, die Wirtschaft mit Werten verbinde, könne auf Anhieb 20 Prozent der Wähler gewinnen. Nun – diese Partei gibt es schon seit November 1983, wo sie in München gegründet wurde. Der Anlass der Gründer, darunter zwei Bundestagsabgeordnete der CSU, war der Milliardenkredit zur Stützung des damals bereits maroden DDR-Regimes, eingefädelt von Franz Josef Strauß. Ein willkommenes Startkapital für die SED-Nachfolgepartei PDS nach der Wende, die sich jetzt als „Linke“ auch für den Landtag in Baden-Württemberg bewirbt.

Seit Anfang 1984 bin ich Mitglied der Republikaner. 1988 kandidierte ich als Mitbegründer des REP-Landesverbandes Baden-Württemberg und REP-Kreisvorsitzender erstmals für den Landtag Baden-Württemberg, in den wir dann 1992 erstmals einzogen, was mir persönlich dann auch 1996 gelang. Bereits im Juni 1985 konnte der inzwischen verstorbene Bundesvorsitzende Schönhuber aus der „Bild am Sonntag“ zitieren: „Den etablierten Parteien laufen die Wähler davon“ und „Franz Schönhuber nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um unbequeme Wahrheiten geht“. Damals laut „Bunte“: „Nach FJS der bekannteste Bayer“. Heute ist es wieder an der Zeit, unbequeme Wahrheiten zu sagen und sie zu schreiben, wie sie 1985 im „Siegburger Manifest“ von uns festgeschrieben wurden, die sich bis heute nicht wesentlich verändert haben. „Leistungswille, Wettbewerb und Solidarität sind die Antriebskräfte sozialer Marktwirtschaft. Weder Kapitalismus noch Sozialismus sind in der Lage, das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen eines Volkes zu gewährleisten. Dauerarbeitslosigkeit und Rentnerverelendung verletzen die menschliche Würde. Ein gesunder Mittelstand ist die tragende Säule der Volkswirtschaft. Sozial verantwortbarer Patriotismus bedeutet, die Heimat in ihrer historisch gewachsenen, natürlichen Vielfalt zu erhalten“; um hier nur wenige Sätze daraus erwähnt zu haben.

Leserbriefe

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