Schwerpunkte

Leserbriefe

Die USA und die aberwitzige Rüstung

16.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Corona und der US-Präsident“ vom 20. April. Es tut richtig gut, mal eine Stimme der Vernunft im US-Einheitsbrei westlicher Medien zu lesen. Da kann man nur noch das eine oder andere Neue ergänzend hinzufügen. Dass die USA bei dieser aberwitzigen Rüstung und ständigen Steuersenkungen für Superreiche kein Geld mehr für Arme, Alte, Kranke, unverschuldet in Not geratene Mitbürger übrig haben, folgt der Logik der Vermögensverteilung von unten nach oben. Denn der Logik der Pietisten (Pilgrim Fathers) folgend, ruht der Segen Gottes sichtbar auf den Vermögenden.

Im Umkehrschluss sind damit alle Hilfsbedürftigen an ihrem Schicksal selber schuld. Zwar gibt es da noch das Gebot der christlichen Nächstenliebe – die Überlebenden der unzähligen völkerrechtswidrigen US-Kriege wissen gar manch Liedlein davon zu singen – und die christliche Pflicht, den Armen zu geben. Betrachtet man aber die privaten und (halb-)staatlichen Adressen, an die die Superreichen Millionen und Milliarden spenden, kann man sicher sein, dass ganz unten bestenfalls Brosamen ankommen und alles andere der Systemerhaltung und -festigung dient. Schließlich sind über die Hälfte der Mitglieder von US-Senat und -Kongress Millionäre und Milliardäre, Notleidende wurden in den heiligen Hallen noch nicht gesehen.

Der Ex-Präsident Georgiens, Saakaschwili (Labor des Todes), der von den USA ins Amt gehievt wurde und von der jetzigen georgischen Regierung wegen Amtsmissbrauchs per Haftbefehl gesucht wird, hat einen neuen Job. Der ukrainische Präsident Selenski (US-Kandidat als Ersatz für Poroschenko) bot ihm den Posten des „Vizeministerpräsidenten für Reformen“ an. Der fühlte sich geehrt. Dummerweise hatte der ukrainische Oligarch Kolomojski umgedacht, der mit den USA die Strippen in der Ukraine zog: „Es ist an der Zeit, die Beziehungen zu Russland wiederherzustellen. Die USA benützen die Ukraine lediglich für ihre geopolitischen Ziele, Russland zu schwächen. Es ist höchste Zeit, auf den Westen zu verzichten und sich zurück nach Russland zu wenden.“

Leserbriefe

Hohenheim ist offen – Tachenhausen ist zu

Dietmar Hierl, Oberboihingen. Zum Artikel „Garten Tachenhausen am Wochenende zu“ vom 23. Mai. Von der Leitung der Hochschule Nürtingen wird für den Lehr- und Versuchsgarten des Tachenhäuser Hofs wohl ein neuer Hotspot erwartet. Denn nur so kann man sich die neuen Öffnungszeiten erklären. War der…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe