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Leserbriefe

Die Polizei, dein Freund und Helfer

19.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Das politisch ermöglichte Gewaltpotenzial amerikanischer Polizei ist kein geeigneter Grund, deutsche Polizei ins Visier zu nehmen. Aus rassistischen Gründen enthemmte Staatsschützer haben in unserem Land Seltenheitswert.

Heutige Landes-Polizeischulungen orientieren sich streng an Verfassung und Recht und beziehen sich dann erst auf die „Gewalt“, die den Staatsvertretern zugeordnet sein muss. Das ist der Grund, warum wir unsere Polizei in der Regel als hilfreich und sensibilisiert erfahren – gleichzeitig so distanziert, damit Neutralitätswahrung möglich ist. Es ist eine schwierige, oft auch gefährliche Aufgabe, die kaum als Job verstanden werden kann.

Um bei hilfreichen Mitmenschen im Polizeidienst zu bleiben – eine Selbsterfahrung: Stuttgart, Winter, kalt, abends, Olgastraße, mäßige Straßenbeleuchtung. Mein gealterter Opel gab einen Panzer-Sound von sich, der die Polizei herbeirief. Der Auspuff war gerissen. Einer der jungen Beamten, die nach dem Rechten sahen, legte sich kurzerhand halb unter das Auto und fixierte die Rohrteile so, dass ich damit unauffällig nach Aichtal kam und damit zur Reparaturwerkstätte. Erfreulicherweise würdigten die „Stuttgarter Nachrichten“ (nach einem Tipp) Tage später respekt- und humorvoll diesen Vorfall: „Polizei legt Hand ans Rohr“.

Leserbriefe

Kein Zurück in die alte Komfortzone

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Chance vertan“ vom 17. September. Der Redakteur Markus Grabitz sieht eine vertane Chance in der „Rede zur Lage“ der EU, die Frau von der Leyen jüngst gehalten hat. Er beklagt, dass die Bürger „angesichts von Corona und den Folgen“ keine Orientierung erhalten…

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