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Die Parksituation in der Neckarsteige

18.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Kucher, Nürtingen. Zum Artikel „Neckarsteige: Fahrtrichtung bergauf bleibt“ vom 10. Oktober. Stadtrat Dr. Unger soll am Freitag vor einer Woche in der Neckarsteige keinen Parkplatz gefunden haben, weil alle Plätze belegt waren. Durch die wochenlange Sperrung der Zufahrt zur Heiligkreuzstraße wegen der Baustelle fehlt die direkte Zufahrt zu dortigen Parkplätzen und zum Parkhaus, sodass die Neckarsteige ein „Nadelöhr“ zur Innenstadt ist. So kann es passieren, dass dort kein Parkplatz frei ist. Dennoch ist das nicht nur in der Neckarsteige so, auch an anderen Straßen nahe der Innenstadt sind die Parkplätze schnell belegt.

Dazu kommt, dass Nürtingen im Zentrum außergewöhnlich viele Schüler und Studenten hat, die mit dem Auto kommen und den kostenlosen Teil des Altstadtparkplatzes morgens schnell belegen und oft erst abends wegfahren. Gefrustet die Situation dahingehend zu analysieren, dass es „die Anwohner“ sind, die die Parkplätze belegen, ist eine sehr einseitige Sichtweise. Klar ist aber auch, dass manche Anwohner tagsüber parken, nicht alle sind berufstätig, manche haben Kinder und sind Hausfrauen oder Rentner oder arbeiten Schicht. So hilft es nicht, den Stress für Anwohner zu erhöhen, indem man Anwohnerparken noch mehr minimiert. Ein Kompromiss wäre, die unteren Parkplätze in der Neckarsteige vom Heim bis zur Gran Moda ausschließlich Besuchern zur Verfügung zu stellen, die Geschäfte in der Neckarsteige besuchen. Nur diesen, gekennzeichnet durch entsprechende Hinweise und mit Parkscheibenpflicht. Eventuell würde auch der eine Gehbehindertenparkplatz vor dem Sanitätshaus Schmid reichen, der untere könnte allen Neckarsteigenbesuchern freigegeben werden.

Die prekäre Parkplatzsituation ließe sich durch attraktive Angebote lindern, wie zum Beispiel zwei Stunden kostenlos parken auf dem Altstadtparkplatz und in der Rathaustiefgarage (geregelt über Parkscheibe oder Schranke) und Wegfall der freien Parkplätze für auswärtige Dauerparker, spätestens wenn beim Hauberareal ein Hochschul-Parkhaus gebaut wird.

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