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Die Flüchtlinge sind auch Vertriebene

28.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pit Lohse, Nürtingen. Zum Leserbrief „Flüchtlinge heute und Vertriebene damals“ vom 26. Juli. Auf den Leserbrief von Frau Mugrauer kann ich nur folgenden Aspekt dazu einbringen: Die Flüchtlinge von heute sind ebenso Vertriebene, sei es aus Hunger, Krieg oder Folter. Die genauso ihr Hab und Gut verloren oder hinter sich gelassen haben. Ihnen wird und wurde auch kein roter Teppich zum Empfang ausgerollt! Diese Vertriebenen oder besser gesagt Flüchtlinge werden ebenso bei null anfangen, um ihre Existenz aufzubauen. Sie werden beteiligt sein am Aufbau, Unterhaltung und Entwicklung von unserem Deutschland. Ich bitte dies auch aus Respekt vor unseren Eltern und Großeltern nicht zu vergessen.

Als damals die Vertriebenen hier ankamen, hatten sie ebenfalls nichts oder nur wenig dabei, welches in einen Koffer, Seesack oder Handwagen passte. Der Staat, die Kommune und die Bürger (nicht immer freiwillig) haben diese Flüchtlinge (Vertriebenen) unterstützt mit Wohnraum, Geld, Kleidern, Essen und Arbeitsgelegenheiten. Auch damals gab es Vertriebene, die weit mehr als einen Koffer dabeihatten. Auch das sollten wir nicht vergessen.

Leserbriefe

Gastfreundschaft wird schamlos missbraucht

Bernd Hummel, Nürtingen. Köln, Hamburg, Berlin, Stuttgart. Aktuell zeigen asylsuchende Syrer, Libyer, Afghanen oder Iraker wieder Flagge (Heimatflaggen) inclusive dem Halbmond, um auf sich aufmerksam zu machen. Respekt als Gast sieht anders aus. Aber wozu auch Respekt? In Deutschland ist alles…

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