Leserbriefe

Die Energien in die Integration stecken

11.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Rüdt, Altdorf. Zum Artikel „Bürger sammeln Unterschriften“, vom 3. November. Gutbürger, Mutbürger, Wutbürger . . . Es war zu befürchten: der süße Lockstoff der sogenannten „direkten Demokratie“ grassiert weiter. Gerade hat er uns in der traditionsreichsten Demokratie Europas den schwachsinnigen Brexit beschert. Jetzt auch in der Hölderlinstadt. Hier müssen die Toten herhalten, in Neckartenzlingen waren’s unter anderem die niedlichen Feuersalamander, um nach dem St.-Florians-Prinzip einen Standort für Flüchtlingsheime zu verhindern.

Interessanterweise kämpfen in Nürtingen wie in Neckartenzlingen ehemalige Landesdiener mit fetter Pension, die ich übrigens auch genieße, in vorderster Front. Wie wärs, wenn die Damen und Herren „Wutbürger“ ihre Energien in die Integration der Flüchtlinge steckten? Letzteren könnten sie vielleicht den hohen Stellenwert der Friedhofskultur und des Naturschutzes in unserem Land näherbringen, damit keine Konflikte aus Unkenntnis entstehen. Da lob ich mir die Herren Reinhardt und Gerrmann.

Leserbriefe

IS-Mitgliedschaft als Schutzargument

Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Artikel „Flüchtlinge zeigen sich vermehrt selbst an“ vom 16. April. Die Absurditäten nehmen eine neue Stufe an: „Ich war beim IS und darf in Deutschland bleiben“ und genieße besonderen Schutz. Was wir aber dazu dringend brauchen, ist eine neue Stelle im Bundestag,…

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