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Leserbriefe

Die Bedeutung der Musik

20.01.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. Zu den Artikeln „Musik, Musik“ und „Grundschüler sollen mehr singen“ vom 10. Januar. Ich danke für diesen Aufruf zur musikalischen Besinnung. Leider fehlt ein ganz wichtiger Hinweis seitens des Kultusministeriums für Lehrer und Schüler. Als Wegweiser bringe ich gerne mein Lieblingszitat von Goethe: „Was der Verstand des Verständigen nicht sieht, das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt.“

Musik ist eine Darbietung, die aus dem Intimsten des Menschen stammt. Sie hat ihren Ursprung in der Hellhörigkeit. In jedem kindlichen Gemüt kann so der Sinn zur Schönheit gefördert werden. Es ist die Aufgabe jedes Meisters, sich der Einfalt der Schüler unterzuordnen, und nur so kann der Lehrer mit viel Liebe von den Schülern lernen, wie man sie zur Hellhörigkeit erweckt. Danach käme die Förderung der Begeisterung zur Ausübung eines Instruments. Und die Singstimme ist das intimste Instrument des Menschen überhaupt. Das kindliche Gemüt im Erwachsenen ist übrigens der Urquell zur Schaffung von großen Werken. Da der Musik ein wichtiger Marktanteil zugeordnet wird, verfällt das obige Idealbild dieser Kultur durch die geförderte Banalität. Unsere Politiker wissen aber, dass Kultur immer verkäuflich sein wird und Kultur auch Wohlstand bedeutet. Kultur kann nur direkt von Mensch zu Mensch an den Mann gebracht werden. Kultusminister werden sich schwer hüten auf die Idee zu kommen, auch Deutsch, Mathe und andere Fächer nur mit Computern unterrichten zu lassen.

Leserbriefe

Bahnnetz-Ausbau ist zentrales Thema

Matthias Gastel, Filderstadt, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen. Zum Artikel „Viertelstundentakt nicht möglich?“ vom 16. November. Seit Jahren schon engagiere ich mich für einen besseren Bahnverkehr in unserer Region. Das weiß auch der Kollege Kenner (SPD) aus dem Landtag. Leider baut…

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