Leserbriefe

Die Baustelle gibt viele Fragen auf

09.05.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Zweiter Akt bei B-313-Sanierung“ vom 2. Mai. Wieder mal schön verarscht worden. In der Nacht vom 3. zum 4. Mai sollte die Baustelle neu eingerichtet werden. Die Brücke war am 4. noch immer voll gesperrt, die Ampeln zeigten jedoch für den nicht vorhandenen Verkehr zeitweise Grün – zu Lasten des Umleitungs-Verkehrs, der dadurch entsprechend länger auf Grün warten musste – und kürzere Grünphasen hatte, hin und wieder nur drei bis vier Autos pro Grünphase passieren konnten, weil manch Autofahrer dennoch sehr gemütlich losgefahren ist (Hauptsache er kam durch). Schwachsinn? Unfähigkeit? Mangelnde Ernsthaftigkeit/Weitsicht bei der Umleitungsplanung?

Wie ist es zu erklären, dass jetzt die 6,5 Meter breite, gerade Neckar-Straße während der Baumaßnahmen nur noch einspurig befahrbar ist, während dem ausgeschilderten Umleitungs-Verkehr an der Alleenstraße bei Gegenverkehr im Kurvenbereich nur 6,3 Meter zur Verfügung stehen? Wenn da zwei Sattelschlepper aufeinandertreffen (was ich schon beobachtet habe), ist das Chaos vorprogrammiert. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen hier schnell und sinnvoll reagieren. Hätte man nicht die Wörth-Brücke etwas schneller fertigstellen können (beide Fahrbahnen), damit der Verkehr aus Großbettlingen kommend Richtung Stuttgart fahren kann? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, statt nur den aus Neckarhausen kommenden Verkehr wieder freizugeben, der sich jetzt teilweise in der Metzinger Straße in den Umleitungs-Verkehr einreihen muss? Wenn wenigstens der Verkehr von der Autobahn kommend auch abbiegen könnte.

Ist das Abstellen von Baufahrzeugen auf der Brücke wichtiger? Dass ab Hallenbad weiter zum Großen Forst geradeaus beschildert ist, während andere Ziele in gleicher Richtung durchgestrichen wurden, obwohl an der Wörth-Brücke nicht zum Großen Forst abgebogen werden kann, führt nicht gerade zu Begeisterung bei Lkw-Fahrern, welche die Richtung ansteuern. Ich frage mich, welchen zusätzlichen Umweg die jetzt in Kauf nehmen müssen. Dass diese Lkw jetzt auf der gerade wegen Lastkraftwagen auf 30 Kilometer pro Stunde reduzierten Ortsdurchfahrt durch Neckarhausen weiterfahren müssen, ist nicht gerade die genialste Lösung. Es würde mich auch interessieren, weshalb während der Baumaßnahmen nicht durchgehend in einer Richtung voll gesperrt wurde, während der Verkehr auf der anderen Richtung einspurig (mit Gegenverkehr) geführt wird. Dann gäbe es weniger „überraschende“ Änderungen, die Autofahrer könnten sich besser darauf einstellen. Fragen über Fragen, es wäre schön, wenn dazu überzeugende Antworten kommen würden.

Leserbriefe

Großer Forst und die Wahlen

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Neuer Bauabschnitt sorgt für neuen Stau“ vom 21. Mai. „. . . zwischen Bahnhof und Nordtangente ging heute gar nichts mehr“. Man Stelle sich vor, Hugo Boss hätte doch auf dem Großen Forst gebaut und seine LKW-Flotte quält sich zusätzlich durch den Stau über…

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