Leserbriefe

Die Bahn, der Tunnel und die grünen Bäume

22.09.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Die Bäume bleiben grün“ vom 18. September. Mit der Überschrift zitiert Konstantin Schwarz einen der Mitspieler bei der „B200 wunderschönen, teilweise uralten Parkbäume, die am 30. September 2010 von Schwarz-Gelb und im Februar 2012 von Grün-Rot gefällt und geschreddert wurden. Das ist die „kritische Begleitung“, die der Ministerpräsident Kretschmann versprochen hat.

Ob es jemals weitergeht mit S 21, hängt nicht nur von dem Grundwasser und der großen Gefahr für die Mineralwasser-Quellen ab. Auch die 1400 Grundbesitzer über den 61,8 Kahn-Info-Show“ am Sonntagabend, wo auch ein Professor Wittke, bekannt aus der Schlichtung mit Heiner Geißler, erneut die heile Welt von S 21 verkündete und zu dem Skandal mit dem Grundwasser unbeirrt die Botschaft brachte: „Wir haben alles im Griff.“

Wir erinnern uns: Dieser angebliche „Griff“ begann brutal am 30. September 2010, der als „schwarzer Donnerstag“ welt-berüchtigt wurde, weil im Auftrag der CDU-FDP-Regierung die Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray angebliches „Baurecht“ gewaltsam „durchsetzen“ musste, welches sich nach kurzer Zeit als „Bau-Unrecht“ erwies. Die Arbeiten wurden deshalb sofort gestoppt und dürfen erst wieder aufgenommen werden, wenn die Bahn tatsächlich alles im Griff haben sollte. Bis heute hängen nur einige blaue Rohre auf hohen Stützen als sichtbarer Bau-Stillstand S 21.

„Erfolgreich“ zerstört wurde inzwischen allerdings der Südflügel des Bahnhofs und der mittlere Schlossgarten und deshalb gilt die Schlagzeile „Die Bäume bleiben grün“ nicht mehr für die ilometern Tunnelröhren formieren ihren verständlichen Widerstand und der Fildertunnel ist auch nicht genehmigt. Die Flughafen-Anbindung wird immer problematischer und so geht es weiter.

Von dem „bestgeplanten Projekt der Bahn“ sind nur Fragmente geblieben, die nie mehr ein Ganzes ergeben. Also sollte man Schluss machen und den Kopfbahnhof modernisieren, der sowieso bis zum Ende von S 21 und auch danach unser einziger Bahnhof bleibt. Mit K 21 hätte man tatsächlich „alles im Griff“ und wieder eine Bahn-Zukunft.

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