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Leserbriefe

Die Ansprüche zu hoch angesetzt

27.10.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Fischer, Oberboihingen. Zum Artikel „Barocke Kompositionen“ vom 21. Oktober. Da haben sich junge Menschen der klassischen Musik verschrieben. Sie üben über viele Wochen hinweg täglich für ihren Auftritt beim Konzert. Es ist anspruchsvolle Musik, die sie zu bewältigen haben. Der Beifall des Publikums bestätigt, dass sie etwas Großes geleistet, ihr Bestes gegeben haben. Was erwartet man von einem Zeitungsbericht über dieses Konzert? Programmpunkte, Mitwirkende und ihre Leistung, Publikum. Wie weit sind die jungen Künstler (die jüngste Solistin ist gerade mal zwölf Jahre alt), welche Fähigkeiten haben sie? Da geht es um Technik, Intonation, Musikalität, Gestaltung, Auftreten. Worüber schreibt der Berichterstatter? Er lässt sich aus über die verschmähte Orgel, über Keyboard, Klavier oder Cembalo, die Binnengliederungen im Spiel der begleitenden Pianistin, den Pachelbel-Kanon als Hochzeitsmusik, die Moderation des Akademieleiters, die Pädagogik der singenden Dozentin.

Und wo bleibt das Konzert? Wo bleibt der Respekt für die jungen Musikanten? So kann man ihnen die Freude an der Musik austreiben. Dieser Bericht ist ein gewaltiger Fehltritt, eines Kirchenmusikdirektors und ehemaligen Bezirkskantors unwürdig. Herr Leuze sollte mal nachfragen, wie viele Schülerinnen und Schüler der Grinio Akademie schon erste Plätze beim Landes- und beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erreicht haben. In dieser Akademie sind die Kinder und Jugendlichen in besten Händen, weil mit musikalischem Anspruch und pädagogischem Gespür gearbeitet wird. Ich freue mich auf die nächste Veranstaltung der Grinio Akademie.

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Eine gute Zukunft für die Stadt Aichtal

Dieter Weiler, Aichtal-Aich. Aichtal kann mehr. Jeder darf seine Meinung äußern, aber die Mitglieder des Gemeinderats nicht? Ich bin der Meinung, dass die Stadträte das Recht haben, öffentlich zu sagen, wen sie bei der Bürgermeisterwahl unterstützen wollen. Und sie haben die Pflicht, die Bürger…

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