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Leserbriefe

Dialog ja, aber bitte nicht blauäugig

23.11.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karin Virnich, Wolfschlugen. Zum Artikel „Interreligiöser Dialog“ vom 19. November. Dialog ist eine ungemein wichtige Voraussetzung zur Verständigung und damit zum guten Miteinander in Familien, Kirchen, Firmen und Gesellschaften. So ist auch der interreligiöse Dialog zu begrüßen. Dialogbereitschaft kann leider sehr wohl missbraucht werden, wenn die Karten nicht „offen liegen“ und unterschiedliche Positionen nicht benannt werden. In über 20-jährigem Dialog mit muslimischen Frauen, auch im Abrahams-Haus in Denkendorf, habe ich sehr gute menschliche Erfahrungen, die von Offenheit geprägt waren, gemacht. Leider sind die Begegnungen mit Moschee-gebundenen Frauen ausgelaufen – sehr parallel zur Türkeipolitik und damit den Ditib-Verlautbarungen.

Diese Frauen erscheinen kaum noch in der Öffentlichkeit. Auch wurde aggressive Deutschland-Kritik geäußert und auch Antisemitismus. Deshalb die dringende Bitte: Dialog, aber nicht blauäugig, auch nicht bei smarten Gesprächspartnern. Milli Görüs ist auch in Nürtingen von Bedeutung und wird nicht zu Unrecht vom Verfassungsschutz beobachtet.

Leserbriefe

Grüne verbieten keine Einfamilienhäuser

Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Das Ende des Einfamilienhauses“ vom 22. Februar. „Es ist einfach albern“ meinte Ministerpräsident Kretschmann dieser Tage, dass irgendjemand in Deutschland verbieten wolle, dass Menschen Einfamilienhäuser bauen dürfen. Und es ist nachweislich…

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