Schwerpunkte

Leserbriefe

Deutschland ein Stützpunkt für die USA

27.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Oskar Fausel, Frickenhausen-Linsenhofen. Die Ankündigung von Präsident Trump, seine Truppen aus Deutschland abzuziehen oder zu verkleinern, wäre ein guter Zug und längst überfällig. Unsere Regierung sollte das Beste daraus machen. Die Truppen der USA sind schon lange hier. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges 1945. Von den vier Besatzungsmächten sind die Amerikaner im Verzug und sollten es rasch nachholen. Es ist falsch zu glauben wir bräuchten die Amis. Das Gegenteil ist der Fall. Die USA brauchen uns als Stützpunkt, für die vielen Einsätze ihrer Truppen, im Nahen Osten, Afghanistan und so weiter. Absolut wichtig ist der Militärflugplatz Ramstein für die Versorgung ihrer Truppen mit Waffen und Gerät. Uns droht Gefahr, kommt es zum Konflikt USA – Iran, dann haben wir den Krieg im Haus. Die Iraner würden zuerst die Drehscheibe Ramstein ausschalten. Auch das Militärkrankenhaus in Landstuhl ist nur notwendig für ihre US-Bürger, Soldaten und Soldatinnen in Europa.

Warum lagern US-Atombomben in Deutschland? Der Atomwaffenvertrag, von 200 Staaten der Welt unterzeichnet, verbietet den Staaten Russland, USA, England und Frankreich, Nuklearwaffen und -technologie an andere Länder zu liefern oder zu deponieren. Tatsache ist: Die in Büchel in der Eifel gelagerten US-Atombomben sind streng bewacht von amerikanischen Soldaten und Deutsche haben keinen Zugang. Diese sollen ersetzt werden, durch modernere Atomwaffen. Somit müssten die bisher zum Transport vorhandenen Tornados ersetzt werden. Dafür hat unsere Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bereits 30 Flugzeuge vom Typ F18 vorgesehen, als nuklearen Beitrag für viel Geld der BRD. Demnach werden US-Atombomben mit deutschen Flugzeugen und deutscher Besatzung zum Einsatz beziehungsweise Abwurf gebracht. Aus US-Bomben würden im Handumdrehen deutsche werden. Bereits 2010 forderte die Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder den Abzug aller Nuklearwaffen. Es wäre doch nicht schlimm, wenn nach 75 Jahren Besatzung die USA ihre Truppen abziehen würden. Der US-Präsident würde viel Geld sparen. Wir fühlen uns nicht bedroht, brauchen keine Beschützer und haben keine Feinde. Wir wollen frei sein, wie unsere Väter es waren. Aber die Amerikaner werden wohl diesen Stützpunkt nicht aufgeben.

Leserbriefe

Hölderlinhaus: fragwürdig und teuer

Karl Kohler, NT-Oberensingen. Das Hölderlinhaus bleibt Hölderlinhaus und darf nicht zu Nürtingens Fall „Stuttgart 21“ werden. Nach mehr als zwei Jahren Planungszeit stellt sich mir immer mehr die Frage, warum man bei der Mehrfachbeauftragung Anfang 2018 gerade das Büro ausgewählt hat, das die…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe