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Leserbriefe

Der Waldkindergarten und die Standortwahl

28.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martin Burr, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Neuer Ärger für den Waldkindergarten“ vom 3. April. Die Standortwahl des Waldkindergartens direkt an einem Wald- und Wirtschaftsweg wurde am „Runden Tisch“ damit begründet, dass es an diesem Standort zwei Grad wärmer wäre, gemessen mit einem Autothermometer. Weitere Argumente gab es nicht. Einer Diskussion über den Standort wurde zu Beginn eine Absage erteilt. Der Dauerstreitpunkt, der Wirtschaftsweg, wurde kurz nach Kindergartenstart zugestellt und danach abgeschrankt. Der Weg ist mit Überfahrrechten belegt und darf rechtlich nicht zugestellt oder versperrt werden.

Die Baugenehmigung wurde aufgrund der örtlichen Standortgegebenheiten mit gravierenden Auflagen versehen wie: „Außerhalb des Bauwagens dürfen keine Geräte oder Ähnliches gelagert werden, weitere bauliche Anlagen sind ausdrücklich untersagt“, um genau diese aktuellen Differenzen zu verhindern. Um überhaupt eine Baugenehmigung erhalten zu können, wurde seitens des Bauamts Aichtal aus Versehen die Urkunde eines Rechtsanwaltes der dienstlichen Verfügung entzogen. Der Vorgang wurde bei Akteneinsicht in Esslingen festgestellt. Der Vorfall ist aktenkundig. Weitere Verstöße gegen die LBO durch das Bauamt Aichtal wurden vorgebracht. Die Protagonisten, das Bauamt Aichtal, sind heute noch im Amt und nicht wie behauptet ausgeschieden. Es verwundert, dass eine Amtsleiterin trotz Akten nichts nachvollziehen kann. Aus welchem Grund stellt man einen Bauwagen an einen ungeeigneten Ort, wo alles per Auflage verboten ist?

Weshalb ignorierte die Verwaltung die Empfehlungen des damaligen Verantwortlichen für Waldkindergärten des Landkreises? Ging es nur um das Vorweisen müssen von Kindergartenplätzen und dies möglichst kostengünstig für Aichtal? Weitere Fragen von interessanter Amtsarbeit könnten hier endlos weitergeführt werden.

Bruderhaus und Anwohner sind sich einig. Es ist höchste Zeit, auf saubere, ehrliche Arbeitsweise und auf Augenhöhe sachlich und zielorientiert an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen! Getreu dem Bruderhausmotto „Neuanfang“, Planung von Anfang an. Das sind wir den Kindern schuldig.

Leserbriefe

Die Konsequenzen bleiben nicht aus

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Zu den Artikeln „Das andere Abitur“ und „Abitur in Ausnahmezeit der Pandemie“ vom 3. Mai. Seit Corona übertreffen sich Politiker und Medien sowie etwa 50 Millionen Virologen, Statistiker und Propheten darin, diese Krise gesund und zu einem guten Ende zu beten. Im…

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