Schwerpunkte

Leserbriefe

Der Mayakalender beginnt von vorne

21.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Noch drei Tage“ vom 18. Dezember. Wenn wir unseren Kalender genauer betrachten, und die Feiertage außer Acht lassen, werden wir feststellen, dass sich der Rhythmus nach 28 Jahren wiederholt. Da Ostern vom Mond abhängt, welcher mehr oder weniger in eigenem Rhythmus um die Erde eiert, wird es etwas komplizierter. Die einzelnen Jahre (es sind rechnerisch 70 verschiedene „Variationen“) wiederholen sich zwar (zum Beispiel 2013 ist mit allen Feiertagen identisch mit 2002), aber auf Grund der Schaltjahre in einer etwas wilden Reihenfolge: 2013 gleich 2002 gleich 1991;, 2014 gleich 2003, aber nicht gleich 1992, da 1992 ein Schaltjahr war; 2015 gleich 1953 gleich 1942 gleich 1931; das Folgejahr 2016 (Schaltjahr) gleich 1932.

Wenn man gut in Mathematik war, kann man jetzt versuchen, hochzurechnen, wann die 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 47 Sekunden, welche die Erde benötigt, um die Sonne zu umkreisen, mit den 29 Tagen, zwölf Stunden, 44 Minuten und 2,9 Sekunden, welche der Mond benötigt, die Erde zu umkreisen, wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen, das Ganze wieder von vorne beginnt. Spätestens nach circa 2,553 Millionen Jahren. Wenn man gemeinsame Teiler findet und herausstreicht, entsprechend früher.

Bei den Maya, deren Kalender sich nach anderen Kriterien richtet, dem 260-tägigen Tzolkin-Kalender und dem 360-tägigen Tun, endet solch ein Rhythmus nach circa 5128 Jahren, eben wieder einmal am 21. Dezember 2012. Und dann beginnt der Mayakalender einfach wieder von vorne.

Leserbriefe

Unverhohlene Parteibrille

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Leserbrief „Umstiegsfantasien helfen da wenig“ vom 7. Januar. Es ist ja bekannt, dass Missionierende per se alles besser wissen und somit auch immer recht haben (müssen).

Nun ist Maike Pfuderer ja nicht irgendeine Zeitungsleserin, sondern im…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe