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Leserbriefe

Der Kahlschlag macht sehr betroffen

02.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elfie Hummel-Schmohl, Oberboihingen. Zum Artikel „Die Linde ist schon Geschichte“ vom 6. März. Eine bestimmt 100 Jahre alte große Linde ist in Oberboihingen gefällt worden für eine Bushaltestelle. Ich wohne seit mehr als 40 Jahren in Oberboihingen. Mein Weg ging fast täglich an dieser Linde an der Steigstraße vorbei. Sie prägte diesen Ort, vormals auch zusammen mit einer vor einigen Jahren gefällten Zwillingslinde. Jetzt ist auch dieser Baum weg – einfach abgesägt – ich muss sagen, mir kamen fast die Tränen, als ich dies gesehen habe. In dem Artikel stand noch die Anmerkung von Gemeinderat Schweizer, dass hoffentlich doch pfleglich mit diesem Baum umgegangen werden solle bei der Einrichtung der Bushaltestelle. Das war kein pfleglicher Umgang, das war Kahlschlag. Ich frage mich, ob der Gemeinderat davon Kenntnis hatte. Die Linde hatte einen Stammdurchmesser von circa einem Meter und war offensichtlich gesund. Neben der Linde ist auch ein kleiner Brunnen. Wäre es nicht angenehm gewesen, solange man auf den Bus wartet, auf einer Bank im Schatten dieses Baumes zu sitzen? Mit ein bisschen Fantasie und gutem Willen wäre es sicherlich machbar gewesen, diesen Baum in den Ausbau zu integrieren.

Wie ist dies möglich, in einer Zeit, in der jeder Baum wichtig ist für die Umwelt und für das Klima. Da hilft es auch nicht, eine Ersatzlinde zu pflanzen, falls dies vielleicht geplant wäre. 100 Jahre bis zu dieser Größe, das wird keiner von uns erleben. Ich bin tief betroffen über dieses so rigorose Vorgehen.

Leserbriefe

Es sind zu viele offene Baustellen

Hans Thaler, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Welche Themen interessieren im Aichtal?“ vom 12. September. Der Blick auf die letzten acht Jahre sowie in die Zukunft gibt Antworten. Kommunikation mit Bürgern – vor Ort bei Projekten, die Anwohner betreffen, oder in der Bürgerfragestunde, in der…

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