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Der Islam will die Welt erobern

22.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Morr, NT-Zizishausen. Zum Leserbrief „Religiöse Blockaden bei der Integration“ vom 15. September. Den Äußerungen von Dr. Gerhard Steigerwald möchte ich gerne noch einiges hinzufügen. Im Leserbrief kann man den Eindruck gewinnen, man müsse nur mit einflussreichen Imamen diskutieren und Kontakt halten, um die Blockaden bei der Integration abzubauen. Dies wäre richtig, würden wir nur über ein weltliches Thema unterschiedliche Meinungen teilen.

Wir reden hier aber über eine Religion, welche glaubensinhaltlich keine Trennung von Staat und Kirche und damit keine Demokratie kennt, sondern jeglichen Staat dirigieren beziehungsweise regieren will. Deshalb können wir nicht ernsthaft über diese Schiene einen Erfolg erwarten, denn es hieße für jeden gläubigen Moslem seinen Glauben aufzugeben, zumindest ein Stück weit zu verraten. Das dürfen wir nicht erwarten. Wir geben uns sonst einer Illusion hin.

So bezweifle ich auch die angeblichen Erfolge einiger Kirchengemeinden in Nürtingen auf diesem Gebiet. Kontakte zu Imamen sind zwar nett – auch ich kenne kein besseres Mittel –, doch werden sie das gewünschte Ziel verfehlen. Es ist Gutmenschen-Wunschdenken zu glauben, dass eine weltweit eher radikal und fundamentalistisch praktizierte Religion (man werfe den Blick auf viele islamisch regierte Staaten) mit Kontakten und Freundlichkeiten zu verändern wäre. Der Islam beinhaltet den Befehl, die Welt friedlich, notfalls auch kriegerisch zu erobern!

Leserbriefe

Unverhohlene Parteibrille

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