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Leserbriefe

Der Erziehungsauftrag der Eltern

23.05.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Weber, Nürtingen. Zum Leserbrief „Die Ministerin und die Moderatorin“ vom 21. Mai. Bei der genannten Veranstaltung war ich ebenfalls zu Gast und hatte einen ganz anderen Eindruck und auch eine gänzlich andere Meinung. Frau Eisenmann und Frau Schmid-Glotzmann führten unterhaltsam und mit vielen konkreten Zahlen durch den Abend und wer wollte, konnte sich zu Wort melden.

Es ging um viel Grundsätzliches, Lehrerausbildung und Lehrereinsatz. Auf das vom Vorgänger im Amt angerichtete Chaos ging die Ministerin gar nicht erst ein. Im Bericht der Nürtinger Zeitung kann man die einzelnen Punkte sehr gut nachlesen. Wenn Herr Daßler solche Veranstaltungen und die Moderatorin nicht mag, warum geht er dann hin? Sich hinter Vorschriften und Gesetzen verschanzen und den Schulen den Erziehungsauftrag zuzuschreiben, das ist schon mehr als fragwürdig. Als Vater mehrerer Kinder treibt es mir beim Lesen dabei die Zornesröte ins Gesicht. Für meine/unsere Kinder haben wir den Erziehungsauftrag gerne selbst wahrgenommen und haben nicht über Vorschriften versucht ihn loszuwerden oder ihn der Schule zuzuschanzen. Moralisch und gesellschaftspolitisch halte ich das für verwerflich und inakzeptabel.

Leserbriefe

Russland und der Westen

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Erweiterung der Nato war nicht vorgesehen“ vom 14. November. Harmoniesoße über einen Wortbruch zu gießen macht ihn nicht besser. Absprachen und Versprechen haben durchaus in der Politik ihre Bedeutung. Da helfen auch keine Wortklaubereien. Wie…

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