Schwerpunkte

Leserbriefe

Der Bürger erwartet Aufklärung über S 21

19.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Juliane Althoff, Nürtingen. In allen Artikeln, die über die Kosten für S 21 berichten, geht es um die Frage, wie viel mehr als die gedeckelten Kosten von 4,5 Milliarden der Bahnhof kosten wird. Die Spekulationen liegen weit auseinander. Die Angaben der Bahn schwanken um mehr als eine Milliarde. Langsam sickert die Erkenntnis durch, dass das Projekt wohl nie rentabel sein wird. Ich habe aber noch nie Zahlen darüber gefunden, wie viel Geld die Bahn bisher ausgegeben hat und wofür. Ebenso habe ich aus keiner Zeitung erfahren können, welches Teilstück des Bahnhofs zwischen Zuffenhausen und der Wendlinger Kurve komplett planfestgestellt ist.

Der Ist-Zustand ist aber für jede kaufmännische Rechnung eine grundlegende Größe, da nur er nachgerechnet werden kann. Alles andere ist der Interpretation, Kalkulation oder Spekulation bedürftig. Dadurch, dass uns der Ist-Zustand der Kosten vorenthalten wird und wir auch nicht erfahren, wofür bisher wie viel Geld ausgegeben wurde, werden wir für dumm verkauft und Emotionen geschürt. Noch können beide Seiten hoffen, meinen oder spekulieren, dass ihr Wunsch nach Durchführung des Bahnhofsbaus oder sofortigem Baustopp und Abbruch des Projekts in Erfüllung geht und sich darüber streiten. Aufgeladene Emotionalität ist aber oft die Basis für Unfrieden. Ich frage mich zum Beispiel, ob wenigstens die Regierung eine saubere Abrechnung des bisher ausgegebenen Geldes hat. Da der Bürger mit seinen Steuergeldern und über die Fahrpreise der Bahn für die Kosten geradestehen muss, wäre es dringendst geboten, uns so aufzuklären, was Sache ist, dass man sich ein eigenes Bild machen kann.

Leserbriefe

Kuckuckseier vom Nürtinger Osterhasen

Egon Eigenthaler, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Galgenbergpark: Kompromiss gefunden“ und zum Kommentar „Rücksicht nehmen“ vom 8. April. Wie, von CDU Stadtrat Kunzmann zur Wahl eröffnet, darf man in Nürtingen jetzt wieder „Klartext“ sprechen. Kein „Schönreden“, kein Vernebeln, und auch kein…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe