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Corona kann kreativ machen

22.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel„Corona macht einsam“ 2. Januar. Der Artikel aus der Seniorenredaktion endet mit der ermutigenden Aufforderung: „Seien Sie kreativ“. Viele Beispiele dazu sind angeführt, aber ein ganz wichtiges Mittel gegen die Einsamkeit wurde nicht erwähnt: Bücher lesen! Zwar ist selbst diese Möglichkeit durch die AHA-Verordnungen und die Schließung der Büchereien erschwert, aber immerhin mit „Kreativität“ und gutem Willen doch möglich. Außerdem gibt es Freunde, bei denen man sich Bücher leihen kann – wie damals. Aber welche Bücher sollte man lesen?

Die täglichen TV-Corona-Nachrichten verbreiten nur Angst und Panik und es wird immer unwahrscheinlicher, dass die „Merkel-Coronas“ in ihrer wachsenden Hilflosigkeit und Fehleinschätzung der tatsächlichen Lage jemals einen Ausweg finden können. Aber wie konnte es dazu kommen? Dazu gibt es ganz aktuell von dem mutigen Journalisten Paul Schreyer das spannende Buch über hochrangig besetzte Pandemie-Planspiele, die bereits seit 20 Jahren international und auch mit deutscher Beteiligung stattfinden, zuletzt als „Event201“ im Oktober 2019 in New York, bei dem eine Coronavirus-Pandemie geübt wurde.

Den globalen Praxistest erleben wir alle jetzt seit Januar 2020, beginnend mit der Erfindung eines PCR-Tests, bevor das Virus überhaupt in Deutschland war. Obwohl dieser „Drosten-Test“ wissenschaftlich begründet gar keine ansteckende Infektion nachweisen kann, werden die „positiv-Ergebnisse“ ohne weitere Krankheits-Prüfung für brutale Maßnahmen genutzt und verwandeln fast ganz Deutschland in einen riesigen „Hotspot“ Ende Januar 2021 erscheint dazu ein weiteres Buch von Walter van Rossum mit dem Titel: „Meine Pandemie mit Professor Drosten“. Das Inhaltsverzeichnis verspricht eine spannende Fortsetzung und Abrundung der „Pandemie-Planspiele“ von Paul Schreyer, die er übrigens auch in einem 63-Minuten-Vortrags-Video überzeugend erläutert. Aber trotz kreativem Lesen: Corona macht einsam – nicht nur Senioren, sondern vor allem Kinder, die wieder fröhlich sein dürften, wenn der Irrweg mit dem krankmachenden Test beendet wird. Dann wäre der Spuk schnell vorbei und AHA auch.

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