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„Bus-Misere ist hausgemacht“

27.06.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Sackmann, Reudern. Zum Artikel „Mehr Busse nach Reudern gefordert“ vom 1. Juni. Es ist sehr zu begrüßen, dass der Busverkehr zwischen Nürtingen und Reudern Anfang nächsten Jahres deutlich ausgebaut wird. Allerdings reichlich spät.

Warum wurde die wichtige Krankenhauslinie sonntags nicht schon vor 30 Jahren wesentlich verbessert? Seit Jahrzehnten gibt es am Sonntagnachmittag, dem Besuchertag am Krankenhaus schlechthin, ein miserables Busangebot: Nur fünf Fahrten, die erste um 11, die letzte um 19 Uhr – dazwischen ein bis drei Stunden tote Hose! Das reißt keinen Autofahrer vom Sitz. Ein Stundentakt hätte die Stadt nicht mal 10 000 Euro pro Jahr gekostet.

Rein gar nichts kam in derlei Hinsicht weder von einem ÖPNV-Beauftragten noch vom Oberbürgermeister oder den anderen Bürgermeistern der Umlandgemeinden, die für den Busverkehr zuständig sind. Auch der Landkreis als Mitverantwortlicher schaut lieber jahrelang den Bussen hinterher und hat sogar noch dafür gesorgt, dass viele weitere Parkplätze rund ums Krankenhaus entstanden sind. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Autoverkehr zunimmt. Die Misere ist hausgemacht.

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Das Geld in Kitas und Grundschulen stecken

Uli Kirchner, Nürtingen. Zum Artikel „Land belohnt Schulleitungen“ vom 19. November. Kann das sein? Oder ist das einfach nur falsch gemeldet? Die Hauptlast tragen doch nicht Schulleitungen, sondern die Lehrerinnen und Lehrer, die mit wechselnden Dienstplänen, Maskenschutz, Gesprächen mit Eltern…

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