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Leserbriefe

Bürgernähe sieht für mich anders aus

01.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Rau, Nürtingen. Zum Artikel „Streusalz: Eine Frage der Haftung“ vom 26. Januar. Im Artikel wird ausführlich erläutert, weshalb die Stadt Wendlingen beim Räumen der Straßen und Gehwege Salz verwendet. Laut Bürgermeister Steffen Weigel steht dabei die Verkehrssicherungspflicht im Vordergrund. Für die Leiterin des Bauhofs sei es ein zu hohes Haftungsrisiko, wenn nur mit Splitt gestreut würde. Andererseits ist es den Bürgerinnen und Bürgern verboten, Streusalz einzusetzen.

Ich frage mich, ob es den Bürgerinnen und Bürgern zumutbar ist, dieses hohe Haftungsrisiko auf sich zu nehmen. Dabei denke ich ganz besonders an Seniorinnen und Senioren, die bei der Räumung von glatten Gehwegen und Zugängen zur eigenen Wohnung ohne Einsatz von Streusalz einfach überfordert sind. Mit dem Verbot des Einsatzes von Streusalz machen es sich die Kommunen verdammt einfach. Sie lassen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger damit einfach „im Regen stehen“. Bürgernähe sieht in meinen Augen anders aus.

Leserbriefe

Die Zukunft der Kleinschwimmhalle

Alexander Maurus, Beuren. Zum Artikel „Praktische Hilfe bei der Meinungsbildung“ vom 19. Februar. Im Kandidatencheck der Nürtinger Zeitung zur Landtagswahl kam auch die Zukunft der Kleinschwimmhalle in Beuren zur Sprache. Das Schwimmbad ist für die Kinder im Neuffener Tal und im Lenninger Tal…

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