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Bürgermeisterwahl: Fairness ist das Gebot

23.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lothar Roß, Aichtal-Aich. Es ist natürlich legitim, bei einer Wahl Argumente und Gegenargumente auszutauschen. Ob es noch fair ist, wie Amtsinhaber Kruß von diversen Seiten attackiert wird, scheint doch fraglich. Die Entscheidungen im Rathaus werden doch nicht vom Bürgermeister alleine getroffen, die Gemeinderäte, die ihn jetzt zum Teil attackieren, entscheiden doch alles mit.

Es mag ja sein, dass es im Gemeinderat zu Differenzen kommt: Unter erwachsenen Menschen sollte man die intern regeln können. Es erinnert etwas an Scheidungskriege: nur der andere ist schuld.

Natürlich hat sich Herr Kruß nach Aichwald beworben, aber ist das etwas Ehrenrühriges? Aichtal war auch vor Kruß knapp bei Kasse, es sind halt kaum große Firmen ansässig, immerhin wird ja jetzt das Industriegebiet erweitert. Glaubt man, eine Unternehmensberaterin spült mehr Geld in die Kasse, woher? In der Regel haben Unternehmensberater nur ein Rezept: Sparen durch Entlassungen und Schließungen (Hallenbad zum Beispiel). Kann sich ja jeder mal überlegen, wie viel ihm vor Wahlen schon von Seiten der Politik versprochen wurde. Warum sollte das bei Bürgermeisterwahlen anders sein?

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Eine gute Zukunft für die Stadt Aichtal

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