Leserbriefe

Besser die Argumente gegenüberstellen

18.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vinzent Breis, Nürtingen. Zum Leserbrief „Von Betreutem Denken“ vom 11. November. Herrn Keck, seines Zeichens Vorstandsmitglied im CDU-Stadtverband, ist sicherlich uneingeschränkt zuzustimmen, wenn er dem in der Jungen Union aktiven Sebastian Kurz bescheinigt, sich für etwas zu engagieren und für etwas einzusetzen. Derartiges Engagement, zumal Kurz diese Veranstaltungen nach eigener Aussage selbst finanziert, ist lobenswert und nachahmungswürdig. Grundsätzlich. Leider konnte ich erst zwei dieser Veranstaltungen beiwohnen. Das erste Mal am 19. Oktober, zu der Herr Christiani von den SSB und Herr Bachofer eingeladen waren. Das zweite Mal besuchte ich die Kreuzkirche wegen der „Infoveranstaltung“ zu S21 am 2. November. Rückblickend lässt sich jedoch sagen, dass die Qualität der Vorträge Zweifel an der Absicht aufkommen lassen, die Bürger sachlich zu informieren.

Interessant wären Podiumsdiskussionen gewesen, bei denen gegensätzliche Argumente gegenübergestellt werden und eine inhaltliche und vor allem sachliche Auseinandersetzung im Vordergrund gestanden hätten. Auf diese Weise hätte das einen Mehrwert für die Bürger gehabt – egal ob diese das Projekt befürworten oder kritisch sehen. So aber stelle ich mir die Frage, welche Absichten Herr Kurz wirklich verfolgt. Geht es ihm trotz schlechter Umsetzung wirklich um die Sache oder geht es ihm darum, auf der S21-Welle zu surfen und sich mit Hilfe der Nürtinger CDU beziehungsweise der Jungen Union (die am 2. November den Glühwein verteilte) zu profilieren? Es wäre ehrlich gewesen, diese Veranstaltungen klipp und klar im Namen der CDU oder Jungen Union zu präsentieren.

Leserbriefe

Die Herren machen sich selber lächerlich

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zu den Leserbriefen „Die Asylpolitik ist aus dem Ruder gelaufen“ und „Spott und Hohn statt Argumente?“ vom 21. Februar. Ich möchte dieser Aussage zustimmen. Denn das „Ruder“ bestand lange darin, den Menschen jegliche Integration zu verwehren. Ihnen wurde sogar…

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