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Bei Unterzeichnern gab es Befürchtungen

07.12.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viktor Ziegler, Wendlingen. Zum Kommentar „Ein Unding“ vom 5. Dezember. Zunächst darf man zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht ohne Not gehandelt haben, so wie wir gehandelt haben, nämlich den Weg über die Bestätigung der Anzahl der Unterschriften durch den Notar. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Herrn Notar Pluhar, der uns durch eine „Beglaubigte Abschrift“ bestätigt hat, dass wir 1466 Unterschriften gesammelt haben.

Diese wurden von Bürgerinnen und Bürgern aus Wendlingen und Umgebung geleistet, weil sie gegen den Abriss der Johanneskirche sind. Diese Leute aus der näheren Umgebung kommen sehr gerne zu den in der Johanneskirche stattfindenden „Horizonte“-Gottesdiensten. Diese könnten in dieser besonderen Art und Weise in der Eusebiuskirche gar nicht abgehalten werden. Aus Freiburg kam eine Unterschrift von der jüngsten Tochter des Ehepaares Fleck. Herr Pfarrer Fleck hat sehr viel für die Johanneskirche getan. Für die Natursteinverkleidung des Kirchturmes trennte er sich sogar von einem größeren Erbe.

Nun stellt sich noch die Frage, warum wir die Unterschriftensammlung nicht, wie ursprünglich vorgesehen, im Ordner an Herrn Pfarrer Wannenwetsch übergeben haben. Es kamen einige Geschäftsleute zu uns an den Stand, sie meinten, sie wären gegen den Abriss der Johanneskirche, aber sie würden nicht unterschreiben, weil sie geschäftliche Nachteile befürchteten. Andere Geschäftsleute haben trotz Bedenken unterschrieben. Nun kamen auch einige Gemeindeglieder, die meinten, sie würden unterschreiben, wir sollten aber den Unterschriftenordner bitte nicht ganz aus der Hand geben. Sie befürchten nämlich, dass sie schief angesehen oder ausgegrenzt werden, wenn bekannt wird, dass sie unterschrieben haben. Diese Befürchtungen haben unser Handeln bestimmt.

Wir werden nun zu gegebener Zeit den beiden Vorsitzenden der ortskirchlichen Verwaltung, Herrn Class und Herrn Pfarrer Wannenwetsch, den Unterschriftenordner je nach Bedarf ein oder mehrere Male zur Ansicht übergeben. Danach kommt der Unterschriftenordner in ein Schließfach. Wir hoffen, durch dieses Vorgehen dem Vorwurf der Geheimniskrämerei zu entgehen.

Auf dem Weg in die gemeinsame Zukunft der vereinigten Kirchengemeinde Wendlingen am Neckar ist es erforderlich, dass beide Seiten vertrauensvoll handeln.

Leserbriefe

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