Schwerpunkte

Leserbriefe

Aus Fehlern lernen?

20.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dorothee Reicherter, Raidwangen. Warum werden weiterhin Versuche mit gentechnisch verändertem Saatgut auf dem Hofgut Tachenhausen gemacht? Zwischenzeitlich ist allgemein bekannt, dass diese Pflanzen eine wahre Bedrohung sind. Nicht nur für Landwirte, wir Verbraucher stehen als Nächste in der Reihe.

Wir können nicht mehr wählen, ob wir Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Inhalten essen wollen oder nicht. Wer will diese Lebensmittel? Was ist mit dem Reinheitsgebot? Diese Pflanzen kennen keine Grenzen! In welcher Branche auch immer festgestellt wird, dass in die falsche Richtung entwickelt beziehungsweise geforscht wurde vom Moment des Erkennens an wird weder weiterhin Geld noch Zeit in das betreffende Projekt gesteckt. In Oberboihingen jedoch geht es genauso weiter wie bisher.

Klar, die Pollen sollen fliegen, damit auch die, die sie nicht wollen, die Pflanzen auf ihren Äckern haben, und wir Verbraucher haben sie dann auf den Tellern. Dann ist alles in einer Hand wie in Nordamerika.

Aber die Versprechungen, mit denen die Farmer dort gelockt wurden, haben sich in Luft aufgelöst, im Gegenteil, es wurde viel schlimmer. Das ändert sich auch bei uns nicht. Erst mal in der Falle, gibt es kein Entkommen. Aus Fehlern könnte man auch lernen!

Die Einzigen, die Gentechnik bei Pflanzen wollen können, sind die, die ohne Rücksicht auf Verluste ihrer Profitgier freien Lauf lassen. Denn diese Nahrung macht krank! Wann kommt die Wahrheit endlich auf den Tisch? Angehende Landwirte studieren hier in Nürtingen an der Fachhochschule. Was wird hier gelehrt? Die alte Rechtschreibung? Welche Einflüsse müssen hier herrschen, damit solche Projekte unterstützt oder geduldet werden? Warum werden sie nicht gestoppt?

Leserbriefe