Leserbriefe

Amtszeit nur noch zwei Legislaturperioden

09.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zu den Artikeln „Frauen an der Macht“ und „Noch nie war Politik so weiblich“ vom 2. März. Wenn ich die Bilder betrachte kommt mir der Gedanke, armes Deutschland. Die SPD verkündete nach der Wahl, man habe verstanden, man werde deshalb in die Opposition gehen und Frau Nales kündigte an, dann gibt’s was auf die Fresse. Jetzt dagegen wird sie handzahm und frisst der Kanzlerin aus der Hand.

Nun hat es diese Kanzlerin wieder geschafft und wir müssen sie weitere vier Jahre ertragen. Man sollte endlich das Gesetz ändern, dass die Amtszeit auf zwei Legislaturperioden beschränkt wird. Mit einem Schlag wäre die Politikverdrossenheit der Bürger beendet, auch weil es dann ein – weiter so – nicht mehr gäbe. Das ganze Debakel der Regierungsbildung wäre uns erspart geblieben. Wenn wir an das Jahr 2015 mit der Willkommenskultur und deren Folgen und an das „Wir schaffen das“ zurückdenken, wäre ohne diese Kanzlerin vieles anders gelaufen. Es wird sich doch sicher ein Politiker finden, der für dieses Amt geeignet ist.

Dabei bin ich anderer Ansicht wie Herr Hauk, Minister in Baden-Württemberg, Frau Merkel sollte keinesfalls ihre Nachfolge bestimmen. Diese Frau hat während ihrer drei Amtsperioden noch nie Weitblick erkennen lassen. Mir ist noch ihre Neujahrsansprache im Ohr, in der sie das Zuhören angemahnt hatte. Dieses hätte sie sich in erster Linie zu eigen machen müssen, dann hätte sie nach der Wahl gewusst, was sie falsch gemacht hatte und nicht in ihrer grenzenlosen Arroganz und Selbstüberschätzung gesagt, ich kann nicht erkennen, was ich falsch gemacht habe.

Die AFD haben wir ja auch ihr und ihrer Politik zu verdanken. Man kann ihr Selbstlob nicht mehr ertragen, in dem sie immer wieder darauf hinweist, dass es uns so gut gehe, dass es aber in unserem Land sehr viel Armut gibt, klammert sie vollkommen aus. Sie sollte einfach mal die Tafelläden besuchen. Ich kann Herrn Ackermann und Herrn Hiemer zu ihren Leserbriefen nur voll und ganz zustimmen.

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